Adrive Living Lab

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Adrive Living Lab

Von der Idee auf die Straße

Das Adrive Living Lab als Einrichtung der Hochschule Kempten gehört zum Forschungszentrum Allgäu und wurde am 1. Mai 2017 von Prof. Bernhard Schick gegründet. Es beschäftigt heute etwa 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Teil- und Vollzeit. Die Living Lab Philosophie basiert auf der Idee anwenderzentrierte Forschung zu betreiben. 

Forschung zum Staunen: Das Thema des autonomen Fahrens gewinnt zunehmend an Bedeutung und wird die Zukunft der Mobilität prägen. Durch die fortschreitende Entwicklung kristallisieren sich konkrete Fragestellungen heraus. In der Automobilbranche steigt der Bedarf an Fachkräften in diesem Bereich.

Kontakt

Adrive Living Lab
Tel. +49 (0)831 5238 1733
livinglab.info(at)hs-kempten.de
Halle 4
Leonhardstraße 19, 87437 Kempten
Anfahrt Living Lab

Weitere Informationen zum Adrive Living Lab

Aktuelles

Aktuelles

  • Umfragen:Ihre Meinung ist gefragt. Hier haben Sie die Möglichkeit an unserer Online-Umfrage teilzunehmen.
    Zur Umfrage automatisiertes Fahren
    Zur Umfrage bzgl. Fahrspaß
  • Das Adrive Living Lab Team überzeugt bei der VDI Autonomous Driving Challenge in München. Herzliche Gratulation an Bonifaz Stuhr, Felix Treuer, Holger Link, Johann Haselberger und Dominik Schneider zum 1. Platz!
    Impresseionen der VDI AD Challenge 2020 finden Sie hier
  • Roll-out advanced Vehicle Driving Simulator am 05.03.2020.
    Alle Eindrücke und Informationen dazu finden Sie hier
  • Tech Day advanced Vehicle Driving Simulator am 06.03.2020.
    Alle Eindrücke und Informationen dazu finden Sie hie
  • Reifen - Fahrwerk - Fahrbahn: Hochschule Kempten präsentiert innovative Entwicklungen auf der VDI Tagung.
    Zum Artikel
  • Prof. Bernhard Schick auf der ISAVT 2019 (International Symposium on Advanced Vehicle Technology) in Japan.
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  • Prof. Bernhard Schick und Seda Aydogdu präsentierten bei der HCI Conference 2019 in Orlando.
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  • Tristan Schwandke, Mitarbeiter des Adrive Living Lab holt Gold im Hammerwurf.
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  • Fachseminar in Shanghai: Sebastian Keidler, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Adrive Living Lab, nahm mit einem Fachbeitrag teil.
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Autonomes Fahren – Der Mensch im Mittelpunkt

Autonomes Fahren – Der Mensch im Mittelpunkt

Von der Invention zur Innovation: Im Adrive Living Lab werden Ideen auf dem schnellsten Weg vom Workshop ins Auto transferiert. Dort arbeiten Forschung, Industrie und Lehre eng miteinander. Dabei steht der Mensch als Nutzer stets im Mittelpunkt. In realen Einsatzszenarien werden Lebens- und Arbeitsräume geschaffen, um das Fahrerlebnis aber auch den Stress, der durch den Umgang mit neuen Technologien des autonomen Fahrens entstehen kann, zu erforschen. Daraus werden Ideen generiert, um die Technologieakzeptanz zu steigern und so tatsächlich auf die Straße zu bringen. Unsere engen Wirtschaftskooperationen sorgen für die reale Umsetzung der Forschungsideen. In Zusammenarbeit mit regionalen Unternehmen wird die Zukunft direkt aus dem Labor in die Anwendung geholt.

Von der Straße in die Simulation: Zusätzlich werden zukünftige Methoden, Produkte und Dienstleistungen für das automatisierte Fahren in realen Einsatzszenarien „nutzungszentriert“ mit der Entwicklungsanwendung zusammengebracht. Die Virtualisierung und digitale Transformation der Entwicklungsprozesse steht dabei im Vordergrund. Sie dient als Plattform für die Entwicklung kreativer Ideen sowie für die agile Umsetzung und Erprobung neuer Konzepte.

Forschungsbereiche

Forschungsbereiche

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Adrive Living Lab forschen in vier Bereichen

Human Factors | Feel - Want - Think | Probandenstudien

  • Nutzererfahrung
  • Akzeptanz
  • Bedürnisse
  • Anforderungen

Vehicle Testing | Test - Measure - Evaluate | Testmethoden

  • Subjektive KPIs
  • Objektive KPIs
  • Messtechnik
  • Data Analyse & Automation

 Simulation | Build - Conecct - Run | Digital Twin

  • Models & Inegration
  • MIL/SIL/HIL Methoden
  • Test-Szenarien
  • Simulator

Software & Functions | Identify - Create - Make | Smart Functions & Tools

  • Measurement Tools
  • Assessment Software
  • Ground Truth Localisation
  • Human Machine Interface
Werden Sie Proband/in im Adrive Living Lab

Werden Sie Proband/in im Adrive Living Lab

Im Adrive Living Lab werden regelmäßig Studien durchgeführt, um zum Beispiel:

  • die Kundenakzeptanz neuer Systeme im Fahrzeug auf die Probe zu stellen,
  • Fahrerassistenzsysteme der verschiedenen Hersteller zu vergleichen,
  • Fahrerlebnisse in modernsten Forschungsfahrzeugen verschiedener Klassen zu analysieren,
  • u. v. m.

Um eine fundierte Studie zu garantieren, benötigen unsere Forschungsteams eine entsprechende Anzahl an unterschiedlich erfahrenen Probandinnen und Probanden.

Haben Sie Interesse, aktiv das Autofahren der Zukunft mitzuentwicklen?

Möchten Sie auf dem neuesten Stand des technischen Fortschritts rund um das automatisierte Fahren sein?

Möchten Sie in unsere Probandendatenbank aufgenommen werden, um unser Forschungsteam zu unterstützen, dann schreiben Sie uns eine E-mail an livinglab.info(at)hs-kempten.de.

Datenschutzerklärung Probandendatenbank

Mit der Anmeldung zur Probandendatenbank stimme ich zu, dass meine persönlichen Daten (Vorname, Name, E-Mail-Adresse, Geschlecht, Alter und optional Telefonnummer) in die Probandendatenbank eingetragen und gespeichert werden. Des Weiteren bin ich einverstanden, dass ich für Studienzwecke kontaktiert und über Studienergebnisse informiert werde.

Ihre Daten werden in einer passwortgeschützten Datenbank aufbewahrt, die auf unserem eigenen Server in Deutschland liegt und nur von befugten Mitarbeitern des Adrive Living Labs eingesehen werden kann.

Meine Einwilligung kann jederzeit per E-Mail an livinglab.info(at)hs-kempten.de widerrufen werden. Eine Weitergabe der Daten an Dritte zu jeglicher Nutzung findet nicht statt.

Publikationen

Publikationen

2020 
S. Aydogdu, B. Bosma, C. Seidler und B. Schick, „Nutzererfahrung mit kamerabasierten Rückspiegeln“, ATZ Automobiltech Z, Jg. 122, Nr. 3, S. 66–70, 2020, doi: 10.1007/s35148-019-0206-9.Zum Artikel
J. Haselberger, B. Schick und J. Chen, „Deep learning for lateral vehicle control - an end-to-end trained multi-fusion steering model“ in 10th International Munich Chassis Symposium 2019, P. E. Pfeffer, Hg., Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden, 2020, S. 201–227.Zum Abstrakt
M. Höfer, F. Fuhr, B. Schick und P. E. Pfeffer, „Attribute-based development of driver assistance systems“ in 10th International Munich Chassis Symposium 2019, P. E. Pfeffer, Hg., Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden, 2020, 293 - 306.Zum Artikel
Y.-J. Kuo, C. Seidler, B. Schick und D. Nissing, „Workload evaluation of effects of a lane keeping assistance system with physiological and performance measures“ in Proceedings of the Human Factors and Ergonomics Society Europe Chapter 2019 Annual Conference: Understanding Human Behavior in Complex Systems, D. de Waard et al., Hg., 2020. [Online]. Verfügbar unter: hfes-europe.orgZum PaperZum Poster
M. Luzuriaga, A. Heras und O. Kunze, „Hurting Others versus Hurting Myself, a Dilemma for Our Autonomous Vehicle“, RBE, Jg. 7, Nr. 1, S. 1–30, 2020, doi: 10.1561/105.00000115. 
2019 
S. Aydogdu, „Trust is good, control is better? The influence of head-up display on customer experience of automated lateral vehicle control“. Atsugi, Japan, 5. Sep. 2019. [Online]. 
S. Aydogdu, C. Seidler und B. Schick, „Trust Is Good, Control Is Better? – The Influence of Head-Up Display on Customer Experience of Automated Lateral Vehicle Control“ in Lecture Notes in Computer Science, HCI in Mobility, Transport, and Automotive Systems, H. Krömker, Hg., Cham: Springer International Publishing, 2019, S. 190–207, doi: 10.1007/978-3-030-22666-4_14. 
S. Keidler, D. Schneider, J. Haselberger, K. Mayannavar und B. Schick, „Entwicklung fahrstreifengenauer Ground Truth Karten für die objektive Eigenschaftsbewertung von automatisierten Fahrfunktionen“ in 17. VDI-Fachtagung, Hannover, 2019.Zum Programm
J. Nesensohn, „Objective evaluation methods of automated driving functions based on ground truth approach“. Atsugi, Japan, 5. Sep. 2019. [Online]. 
B. Schick, „The hype "automated driving" - makes it really fun?“. Atsugi, Japan, 4. Sep. 2019. [Online]. 
B. Schick, F. Fuhr, M. Hoefer und P. E. Pfeffer, „Attribute-based development of Advanced Driver Assistance Systems“ in Proceedings, 19. Internationales Stuttgarter Symposium, M. Bargende, H.-C. Reuss, A. Wagner und J. Wiedemann, Hg., Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden, 2019, S. 444–456, doi: 10.1007/978-3-658-25939-6_39.Zum Artikel
B. Schick, F. Fuhr, M. Höfer und P. E. Pfeffer, „Eigenschaftsbasierte Entwicklung von Fahrerassistenzsystemen“, ATZ Automobiltech Z, Jg. 121, Nr. 4, S. 70–75, 2019, doi: 10.1007/s35148-019-0006-2.Zum Artikel
B. Schick, C. Seidler, S. Aydogdu und Y.-J. Kuo, „Driving experience vs. mental stress with automated lateral guidance from the customer’s point of view“ in Proceedings, 9th International Munich Chassis Symposium 2018, P. Pfeffer, Hg., Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden, 2019, S. 27–44, doi: 10.1007/978-3-658-22050-1_5. 
B. Schick, C. Seidler, S. Aydogdu und Y.-J. Kuo, „Fahrerlebnis versus mentaler Stress bei der assistierten Querführung“, ATZ Automobiltech Z, Jg. 121, Nr. 2, S. 70–75, 2019, doi: 10.1007/s35148-018-0219-9.Zum Artikel
C. Seidler, S. Aydogdu und B. Schick, „User Experience in Real Test Drives with a Camera Based Mirror – Influence of New Technologies on Equipping Rate for Future Vehicles“ in Lecture Notes in Computer Science, HCI in Mobility, Transport, and Automotive Systems, H. Krömker, Hg., Cham: Springer International Publishing, 2019, S. 270–281, doi: 10.1007/978-3-030-22666-4_20. 
2018 
S. Aydodgu, B. Schick und M. Wolf, „Claim and Reality? Lane Keeping Assistant - The Conflict Between Expectation and Customer Experience“ in 27. Aachener Kolloquium, Aachen, 2018. 
S. Aydodgu, B. Schick und M. Wolf, „Current Lane Keeping Assistance Systems in Benchmarking - Accepted or Rejected by Customers?“ in 34. VDI/VW-Gemeinschaftstagung Fahrerassistenzsysteme und Automatisiertes Fahren 2018: Wolfsburg, 07. und 08. November 2018, 2018. 
S. Riedmaier et al., „Validation of X-in-the-Loop Approaches for Virtual Homologation of Automated Driving Functions“ in 11th Graz Symposium Virtual Vehicle (GSVF), Graz, Austria 
B. Schick, „Automated driving and digitalization of future vehicles“ in National Taiwan University Symposium Future Mobility, Teipeh, 2018 
D. Schneider, B. Schick, B. Huber und H. Lategahn, „Measuring Method for Function and Quality of Automated Lateral Control Based on High-precision Digital "Grund Truth" Maps“ in 34. VDI/VW-Gemeinschaftstagung Fahrerassistenzsysteme und Automatisiertes Fahren 2018: Wolfsburg, 07. und 08. November 2018, 2018. 
C. Seidler und B. Schick, „Stress and Workload when Using the Lane Keeping Assistant: Driving Experience with Advanced Driver Assistance Systems“ in 27. Aachener Kolloquium, Aachen, 2018. 
2017 
G. Herz, B. Schick, R. Hettel und H. Meinel, „Sophisticated sensor model framework providing real sophisticated sensor model framework providing realistic radar sensor behavior in virtual environments“ in 10th Graz Symposium Virtual Vehicle (GSVF), Graz, 2017. 
A. Lutz et al., „Simulation methods supporting homologation of Electronic Stability Control in vehicle variants“, Vehicle System Dynamics, Jg. 55, Nr. 10, S. 1432–1497, 2017, doi: 10.1080/00423114.2017.1322705. 
B. Schick, P. Weiner und S. Riedmaier, „Model-based Development Methods - What can Vehicle Dynamics, ADAS and Powertrain Development Learn from Each Other?“ in 7th International Symposium on Development Methodology, Wiesbaden, 2017.