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Kontakt

Prof. Dr.-Ing. Dirk Jacob
Gesamtprojektleitung

Norbert Grotz
Leitung TP1 MINT, Lehrkraft für besondere Aufgaben

Martina Müller-Amthor
Leitung TP2 IKE, Evaluation und Projektassistenz

Dr. Andreas Hiemer
Leitung TP3 ILLA, Fachlehrer für Physik und Mathematik

                                                                                                               


 

 

 

MI³NTENSIV: Individuell - Innovativ - Interdisziplinär

 

 

Eckdaten

 
Projektlaufzeit:01.10.2016 - 30.09.2019
Projektleitung:   
Prof. Dr.-Ing. Dirk Jacob
Projektteam:

Norbert Grotz
Dr. Andreas Hiemer
Martina Müller-Amthor
Björn Walter


Projektbeschreibung

Projektziel

Das Projektziel von MI³NTENSIV ist, eine Verbesserung der Situation von Studierenden in der Studieneingangsphase zu erreichen, um damit der gestiegenen Anzahl von Studienbeginn-enden mit heterogenen Lernbiographien und Lebensentwürfen zu begegnen und die Studienerfolgsquote der MINT-Studiengänge zu steigern.

Maßnahmen in den Teilprojekten (TP)

  • HKE-basierter MINT-Kompetenzrahmen für MINT-Studiengänge zur transparenten Kompetenzbilanzierung (TP1 MINT)
  • Individuelle Kompetenz-Entwicklung mit studieneingangsspezifischem Entwicklungspotential-Dialog zur Förderung eines selbstgesteuerten und selbstreflexiven Lernens im MINT-Bereich (TP2 IKE)
  • Innovative Lehr-Lern-Arrangements (TP3 ILLA)
  • Interdisziplinäre Kooperation eines MINT-Kompetenz-Teams in den Bereichen gute MINT-Lehre, Allgemeinwissenschaften, Studierenden-Service-Struktur

Zielgruppe

Studierende im Vor-, Erst- und Zweitsemester sowie Hochbegabte mit allen Hochschulzugangsberechtigungen


  

 

Drei-Stufen-Konzept

 

1. Veranstaltung zum Studienbeginn – Einrichten des Basis-Camps

Zu Beginn des Semesters wird in einer Einführungsveranstaltung allen Erstsemestern das „Basis-Camp“ vorgestellt. Dabei wird der Weg zur Verbesserung der Selbstlernkompetenz in Form einer Bergtour vorgestellt. MINT-Studierende werden auf ihre Fähigkeiten sensibilisiert, wie sie ihr fachliches Niveau einschätzen und die Progression im entsprechenden Lernpensum bewältigen können. Sich auf den Wissenschaftsmodus einstellen, passende Medienkompetenz aneignen sowie Selbst- und Zeitmanagement inklusive Selbstwirksamkeit reflektieren, sind Inhalte des Angebots.

2. Lernprozess-Coaching zu MINT-Grundlagenfächern:

Schwerpunkt für diese Ebene ist die Ausbildung von Lernprozess-Coaches (LPC) im Bereich der Peeragogik. Dazu dient eine systematische Vorbereitung auf individuellen Herausforderungen der Studieneingangsphase und ihre Unterstützung mit anforderungsgerechten Bewältigungsstrategien. In den von den LPC geleiteten wöchentlichen Lerngruppen werden unter Einbeziehung von kollegialer Beratung tragfähige Peer-Beziehungen aufgebaut, die zur Kommunikation über die Lerninhalte mit Lernenden und Lehrenden befähigen (Müller-Amthor, 2015). Speziell geschulte LPC-Mentoren stehen den LPC zur kollegialen Beratung zur Seite, um “vorbildlich“ in heterogenen Lerngruppen wertschätzend kommunizieren und unterstützen zu helfen. MINT-Begabte werden herausgefordert, um sich in der gemeinsamen Förderung als LPC zu engagieren und erhalten damit ebenso ein individuelles Förderprogramm.

3. Persönliche Beratung in bedenklichen Situationen

Reichen die Angebote auf Ebene 1 und 2 nicht aus, sich die notwendige Selbstlernkompetenz anzueignen bzw. eine schnellere Potentialentwicklung zu bewirken, wird eine monatliche intensive Lernprozess-Begleitung längerfristig mit einem professionellen Lernprozess-Coach angeboten. Ein stärkenorientierter Dialog über Kompetenz-Entwicklungs­potentiale wird geführt und das Ergebnis einer Entwicklung geplant sowie überprüft. Unter Umständen kann dabei auch ein passenderer Lebensplanentwurf erarbeitet werden. Lernbiographien werden anonym aufgezeichnet sowie analysiert und dienen der HKE zum weiteren Aufbau förderlicher Rahmenbedingungen.

Schattenwurf