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21.07.2021

Tristan Schwandke bei den Olympischen Spielen in Tokio

Hochschule

Hochschule Kempten wünscht ihrem Mitarbeiter viel Erfolg

Tristan Schwandke ist bereit für die Olympischen Spiele in Tokio. Bild-nachweis: Deutschland / picture-alliance

Rund 11.000 Sportlerinnen und Sportler treten ab dieser Woche in insgesamt 339 Wettbewerben bei den Olympischen Spielen in Tokio an. Unter ihnen ist auch ein Mitarbeiter der Hochschule Kempten. Tristan Schwandke aus Bad Hindelang, Mitarbeiter im Forschungszentrum Allgäu und ehemaliger Student im Rahmen des Förderprogramms „Partnerhochschule des Spitzensports“ kämpft im Hammerwurf um eine Medaille.

„Wir drücken Tristan Schwandke ganz fest die Daumen, wünschen ihm eine erfolgreiche Teilnahme, eine unvergessliche Zeit in Japan und dass er seine eigens gesteckten Ziele erreicht“, so Hochschulpräsident Prof. Dr. Wolfgang Hauke stellvertretend für alle Hochschulangehörigen.
Schwandke ist es gelungen, seinen Sport bislang in die verschiedenen Lebensphasen zu integrieren und ist ein Paradebeispiel der Spitzensportförderung der Hochschule. Während seines Maschinenbaustudiums wurde ihm durch die Programmteilnahme eine flexiblere Studienplanung und Leistungserbringung ermöglicht. Auch in seiner Bachelorarbeit, die sich mit Fahrerassistenzsystemen und dem autonomen Fahren beschäftigte, konnte er seine Erfahrungen aus dem Sport einbringen. Nach dem erfolgreichen Studienabschluss blieb Tristan Schwandke der Hochschule treu und ist als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungszentrum Allgäu tätig.

„Ich freue mich unglaublich auf meine ersten Olympischen Spiele, das Land Ja-pan und dessen Kultur. Noch vor einigen Jahren ein Traum in der Ferne, nun plötzlich Wirklichkeit.“, so der 29-jährige Hammerwerfer, der sich kurz vor den Olympischen Spielen noch den Bayerischen Meistertitel in Erding sicherte.

Studieren und Spitzensport
Als höchstgelegene Hochschule Bayerns unterstützt die Hochschule Kempten Spitzenathleten bei ihren Bemühungen, zeitgleich eine sportliche Karriere und eine akademische Ausbildung zu verfolgen. Enge Zeitpläne, feste Prüfungstermine gilt es mit zahlreichen Wettkampfterminen und dem nötigen Trainingspensum unter einen Hut zu bringen. Um die Studienbedingungen für Spitzensportlerinnen und -sportler zu verbessern, rief der Allgemeine Deutsche Hochschulsportverband (adh) 1999 das Projekt „Partnerhochschule des Spitzensports“ ins Leben. Die Hochschule verpflichtet sich dabei zu Maßnahmen, die eine flexiblere Studienplanung und Leistungserbringung ermöglichen. Die Betonung liegt dabei auf dem Stichwort „Flexibilität“. Ein „leichtes“ Studium darf nicht erwartet werden. Aktuell werden neun Studierende im Rahmen des Programms an der Hochschule Kempten gefördert.

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