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15.10.2013

MINT-Bildschirmwand übergeben

Hochschule kooperiert mit Gymnasium Oberstdorf

„Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik bewegt!“ – Unter diesem Motto gingen das Gertrud-von-le-Fort-Gymnasium in Oberstdorf und die Hochschule Kempten vor kurzem eine innovative Kooperation ein, bei der nun eine MINT-Bildschirmwand offiziell übergeben und in Betrieb genommen wurde.

Den sogenannten MINT-Fächern, also Unterrichts- und Studienfächer aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik hängt häufig der Ruf der reinen Theorie ohne Nutzen und praktische Bedeutung an. Um den Wirtschaftsstandort Deutschland langfristig zu stärken, ist es jedoch wichtig, in Schulen und Hochschulen ausreichend Nachwuchs in diesen Qualifikationen auszubilden und Begeisterung dafür zu wecken.

Eine MINT-Initiative, die ein innovatives Lehrkonzept in den Ingenieurstudiengängen verfolgt, erweiterte die Fakultät Maschinenbau mit Beginn des Wintersemesters auch auf den Schulsektor. Differentialgleichungen erlebbar zu machen und so ein tiefgreifendes Verständnis für deren dynamischen Charakter, Anwendung und numerische Lösung zu vermitteln, ist der Leitgedanke des Konzepts, dessen Endprodukte auf einer MINT-Bildschirmwand präsentiert werden. „Wir wollen mit diesen Simulationen nicht nur die Kopplung aus Physik, Mathematik und Informatik darstellen sondern vor allem das Endprodukt sichtbar machen. Es geht also nicht darum Mathematik zu betreiben, um eine Nullstelle auszurechnen, sondern um ein Flugzeug fliegen zu lassen.“, erläutert der Projektverantwortliche Prof. Dr. Matthias Stiefenhofer. Mit dem Gertrud-von-le-Fort-Gymnasium Oberstdorf wurde eine Kooperation zur Aufstellung und Inbetriebnahme einer Bildschirmwand, bestehend aus vier Elementen eingegangen.
 
Im Rahmen einer feierlichen Einweihung wurde sie von Hochschulpräsident Prof. Dr. Robert F. Schmidt gemeinsam mit den Professoren aus der Fakultät Maschinenbau Dr. Matthias Stiefenhofer und Dr. Susanne Ertel nun offiziell übergeben. In Oberstdorf waren zudem Schulleiter Ludwig Haslbeck, Lehrkraft Jürgen Guter, Oberstdorfs zweiter Bürgermeister Dr. Günther Meßenzehl sowie Elternbeiratsvorsitzende Alexa Schwendinger zugegen.

Die Schülerinnen und Schüler der Unterstufe werden die Bildschirmwand vermutlich zunächst als große Spielekonsole wahrnehmen und nutzen. In der Oberstufe haben sie dann die Möglichkeit als Mitglied eines gemischten Projektteams bestehend aus Schülern und Studierenden selbst einen Beitrag zu ihrer „Lieblingssimulation“ zu leisten.

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