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12.04.2019

Continental verlängert Stiftungsprofessur

im Masterstudiengang Fahrerassistenzsysteme

Seit 2014 wird an der Hochschule Kempten der interdisziplinäre Masterstudiengang Fahrerassistenzsysteme angeboten. Er vereint die Disziplinen der Fakultäten Elektrotechnik, Informatik und Maschinenbau, um gemeinsam das hochautomatisierte Fahren weiterzuentwickeln. Von Beginn an stellt der in Lindau ansässige Geschäftsbereich Fahrerassistenzsysteme des internationalen Automobilzulieferers Continental dafür eine Stiftungsprofessur zur Verfügung. Der entsprechende Vertrag wurde nun um weitere drei Jahre verlängert.

 „Wir sind dankbar und stolz auf die Fortführung der intensiven Zusammenarbeit mit Continental. Die Stiftungsprofessur gewährleistet, dass die akademische Ausbildung und Forschung in diesem wichtigen Zukunftsfeld an der Hochschule weiterhin realisiert werden kann“, so Hochschulpräsident Prof. Dr. Wolfgang Hauke nach der Vertragsunterzeichnung, bei der auch sein Amtsvorgänger und damaliger Initiator der Kooperation, Prof. Dr. Robert F. Schmidt zugegen war.


Die Continental AG wurde von Karlheinz Haupt, Leiter des Geschäftsbereichs Fahrerassistenzsysteme der Continental Division Chassis & Safety sowie dem Personalleiter Deutschland Marcel Verweinen vertreten. Ziel der Stiftungsprofessur ist es, den Studierenden eine Ausbildung zu ermöglichen, die ihnen für eine Karriere in der Automobilbranche und insbesondere im hochspezialisierten Sektor der Fahrerassistenzsysteme beste Chancen bietet. Zudem sollen der thematische Austausch gefördert sowie die technische Zusammenarbeit in
Forschungsfragen intensiviert werden.

„Es ist eine großartige Möglichkeit für den Geschäftsbereich Fahrerassistenzsysteme, junge Talente zu gewinnen, sie für die faszinierende Technologie zu begeistern und proaktiv in der Region Präsenz zu zeigen. Darüber hinaus wird die Hochschule Kempten gestärkt, weshalb beide Seiten von der Zusammenarbeit profitieren“, so Karlheinz Haupt, Leiter des Geschäftsbereichs Fahrerassistenzsysteme der Continental Division Chassis & Safety.

Themenfeld Fahrerassistenzsysteme an der Hochschule Kempten

Assistiertes und automatisiertes Fahren ist neben der Elektromobilität und der intelligenten Vernetzung einer der Megatrends in der Fahrzeugindustrie, der zu einem großen Wandel führen wird. Diesen Bedarf hat die Hochschule Kempten mit der Einrichtung des Masterstudiengangs „Fahrerassistenzsysteme“ im Jahre 2014 aufgegriffen. Zudem werden im Forschungsschwerpunkt „Vernetzte Mobilität und Fahrzeugtechnik“ seit Jahren öffentlich geförderte und Auftragsprojekte erfolgreich durchgeführt. Im 2017 gegründeten ADrive Living Lab werden Ideen auf dem schnellsten Weg vom Workshop ins Auto transferiert. Am Standort Memmingen/Unterallgäu betreibt die Firma FAKT-motion ein Prüf- und Testgelände für unterschiedlichste Untersuchungen insbesondere von Fahrzeugen mit immer mehr Assistenzsystemen. Der Continental Geschäftsbereich Fahrerassistenzsysteme betreibt dort eine eigene Test- und Versuchsabteilung zur Erprobung seiner Neuentwicklungen. Die Hochschule Kempten beantragte erfolgreich die Einrichtung eines „Instituts für Fahrerassistenz und vernetzte Mobilität (IFM)“ am gleichen Standort, um mit ihren Partnern die erfolgreichen Aktivitäten in Lehre und Forschung zu bündeln und weiterzuentwickeln. Die Aufbauarbeiten des IFM haben bereits begonnen.

Foto: v. l. n. r.: Marcel Verweinen, Personalleiter Deutschland Continental AG; Karlheinz Haupt, Leiter des Geschäftsbereichs Fahrerassistenzsysteme der Continental Division Chassis & Safety, Prof. Dr. Robert F. Schmidt, Präsident a. D. sowie Prof. Dr. Wolfgang Hauke, Präsident der Hochschule Kempten

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