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20.08.2019

Strategische Partnerschaft mit Robert Bosch GmbH, Werk Blaichach

Thema Daten-Analyse-Algorithmen in der Fertigungstechnik

Die Hochschule Kempten gibt bekannt, dass die Robert Bosch GmbH, Werk Blaichach, eine Rahmenvereinbarung für die Vergabe von Forschungsarbeiten zur Entwicklung neuer Datenanalyse-Algorithmen im Bereich der Fertigungstechnik mit der Hochschule Kempten geschlossen hat.

Wissenschaftliche Mitarbeiter und Studierende des Forschungszentrums Allgäu eröffnet dies die Möglichkeit, direkt an praktischen Problemstellungen aus der laufenden Produktion der Bosch Fertigungsanlagen ihre neu entwickelten Algorithmen zu testen. Bei der Erkennung von Schlechtteilen werden heute umfangreiche Messungen durchgeführt und Sensorsignale aufgenommen. Aus dieser Vielfalt von Daten müssen die richtigen Schlüsse gezogen werden, um eine gleichbleibend hochwertige Produktqualität zu sichern. Hierzu sind innovative Algorithmen aus den Bereichen Data Science, Künstliche Intelligenz und Machine Learning nötig.
https://www.hs-kempten.de/fileadmin/fh-kempten/HK/news/2019/2019-32_strategische_Partnerschaft_mit_Robert_Bosch_GmbH.jpg
Am Forschungszentrum Allgäu wurde zu diesem Zweck eine Forschergruppe „Bosch Innnovation Campus“ gegründet, die sich ausschließlich mit der Entwicklung von hochperformanten Algorithmen für die Erkennung von Qualitätsdefiziten in der Fertigung beschäftigt. Der interdisziplinäre Wissensaustausch mit den bereits existierenden Forschergruppen am Forschungszentrum Allgäu wird in regelmäßigen Seminaren und interdisziplinär aufgestellten geförderten Forschungsprojekten gewährleistet.

Dr. Sebastian Klüpfel, Leiter des Innovation Campus bei der Robert Bosch GmbH, Werk Blaichach erläutert: „Die schnelle und präzise Erkennung von Schlechtteilen in unseren Fertigungslinien ist eine der Schlüsselaufgaben, um unsere starke Wettbewerbsposition zu sichern. Nur mit neuen Ideen und Algorithmen können diese Herausforderungen bewältigt werden. Die strategische Kooperation mit der Hochschule Kempten eröffnet uns die Möglichkeit, effektiv und schnell neue Trends und Entwicklungen aus der aktuellen Forschung aufzunehmen und auf ihre Eignung hin für unsere Problemstellungen zu testen.“

Prof. Dr. Göhner, Leiter der Forschergruppe „Bosch Innovation Campus“ an der Hochschule Kempten ergänzt hierzu: „Die Zusammenarbeit mit der Robert Bosch GmbH, Werk Blaichach hat sich von Anfang an als befruchtend für beide Partner herausgestellt. An der Hochschule erhalten wir praktische Aufgaben, die unsere theoretisch fundierten Algorithmen immer wieder vor neue Herausforderungen bezüglich Genauigkeit und Performance stellen und unsere Kreativität fordern. Unser Industriepartner Robert Bosch GmbH, Werk Blaichach kann effektiv neue interessante Trends aus den aktuellen Themengebieten Künstliche Intelligenz, Neuronale Netze und Machine Learning direkt ausprobieren und von den vorhandenen Erfahrungen und der Infrastruktur am Forschungszentrum Allgäu profitieren. Nicht zuletzt finden diese Erfahrungen auch Eingang in unsere Lehrveranstaltungen, studentische Projekt-, Studien- und Abschlussarbeiten. Dies erleichtert auch den personellen Aufbau in den entsprechenden stark expandierenden Bereichen bei unserem Projektpartner, der Robert Bosch GmbH, Werk Blaichach.“

Foto: (v.l.n.r.) Dr. Sebastian Klüpfel, Senior Manager Robert Bosch GmbH, Prof. Dr. Ulrich Göhner, Sebnem Gül-Ficici, Andreas Fritz, Matthias Burkhadt, Samuel Würtz, Forschergruppe „Bosch Innovation Campus“ des Forschungzentrums Allgäu (FZA), Dr.-Ing. Sonja Köppl, Data Scientist Robert Bosch Gmbh sowie Oliver Köhle, Fertigungsplaner Robert Bosch GmbH. Bildnachweis: Robert Bosch GmbH, Werk Blaichach

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