Zur Hauptnavigation
14.10.2019

Eine halbe Million Euro für CARE REGIO

Ministerium fördert Projekt für digitale Pflege

In Schwaben soll eine bayerische Leitregion für die digitale Pflege im Freistaat entstehen. Die entsprechende Studie für das Projekt CARE REGIO der Hochschule Kempten und ihrer Verbundpartner den Hochschulen Augsburg und Neu-Ulm sowie der Universität und des Universitätsklinikums Augsburg fördert das bayerische Gesundheits- und Pflegeministerium (StMGP) mit 500.000 Euro.
 
Ziel des Projekts CARE REGIO ist es, im ersten Schritt ein nachhaltiges Konzept für eine technisch und digital unterstützte Pflege zu entwerfen. Dafür werden bestehende Versorgungsstrukturen analysiert und die Möglichkeiten technikgestützter Pflege gesammelt und ausgewertet. Durch die Entwicklung und den Einsatz technisch-digitaler Systeme sollen Pflegekräfte, pflegende Angehörige und Pflegebedürftige spürbar entlastet werden.

„Das Projekt stützt sich auf Schlüsselkompetenzen wesentlicher Akteure aus Schwaben und dem Allgäu. Nur so können wir aktuelle Herausforderungen in Pflege und Gesundheit meistern und die Chancen assistiver Technologien auch effektiv nutzen“, betont Prof. Dr. Wolfgang Hauke, Präsident der Hochschule Kempten. „Ein lebendiger Austausch mit den in Kempten angesiedelten Projektclustern, wie etwa dem Bayerischen Zentrum Pflege Digital, wird die Gestaltungskraft von CARE REGIO zusätzlich fördern“, so der Präsident weiter.

Mit Vertreterinnen und Vertretern aus Praxis, Wirtschaft und Forschung soll ein Netzwerk entstehen, das Schwaben zur bayerischen Leitregion für eine innovative und umfassende Pflege von morgen macht, ohne die Bedürfnisse Betroffener nach Privatsphäre und menschlicher Zuwendung aus den Augen zu verlieren. Denn in diesem Punkt sind sich alle Beteiligten einig: Die Digitalisierung im Gesundheits- und Pflegebereich bietet uns zwar bisher ungekannte Möglichkeiten – den Menschen soll und kann sie dabei aber nicht ersetzen.

Die Konzeptentwicklung der vor Kurzem begonnen einjährigen Studie wird vom bayerischen Gesundheits- und Pflegeministerium mit 500.000 Euro gefördert. Die Projektidee hatte sich im Rahmen des Netzwerks Pflege Digital Bayern entwickelt.

Foto (v. l. n. r.): Prof. Dr. Walter Swoboda, Hochschule Neu-Ulm, Andreas Mahler, Universitätsklinikum Augsburg, Prof. Dr. Alexandra Teynor, Hochschule Augsburg, Dr. Georg Münzenrieder, StMGP, Leiter des Referats Wissenstransfer und Zukunftsfragen in Gesundheit und Pflege, Prof. Dr. Petra Friedrich, wissenschaftliche Leiterin und Verbundkoordinatorin CARE REGIO an der Hochschule Kempten, Ulrich Christoph Burandt, studentische Hilfskraft, Prof. Dr. Wolfgang Hauke, Präsident der Hochschule Kempten, Stefanie Schmid, wissenschaftliche Mitarbeiterin Hochschule Kempten. Bildnachweis: Hochschule Kempten

zurück

Schattenwurf