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Zum Begriff Akkreditierung

Im Rahmen der Umstrukturierung und Angleichung der europäischen Studiengänge in das zweistufige Bachelor- und Master-System (Bologna-Prozess) wurde 1998 von der Kultusministerkonferenz (KMK) und der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) die Entscheidung getroffen, für die neuen gestuften Studiengänge das Verfahren der Programmakkreditierung einzuführen. Seitdem ist die Akkreditierung in der Regel Voraussetzung für die staatliche Genehmigung von Bachelor- und Masterstudiengängen.

Es wird dabei zwischen Programmakkreditierung und Systemakkreditierung unterschieden.

Programmakkreditierung

Programmakkreditierung

Bei der Programmakkreditierung wird ein Studiengang erstmalig (Erstakkreditierung) bzw. erneut (Re-Akkreditierung) überprüft hinsichtlich des Konzepts des Studiengangs (Schlüssigkeit, Arbeitsmarktrelevanz) und der Studierbarkeit. Dabei kommt eine genauere Betrachtung den Inhalte (Lernzielen) und der didaktischen Methoden zu. 

Auch die Beteiligten bzw. Stakeholder*innen (Dozierende, Studierende, nichtwissenschaftliches Personal) werden befragt und somit ermittelt, ob die definierten Prozesse und Qualitätsziele bekannt und gelebt werden bzw. ob notwendige Verbesserungen erkannt, eingeleitet und nachverfolgt werden. Das Gutachter*innengremium besteht aus externen Professor*innen, Studierenden und Firmenvertreter*innen sowie einem/einer Vertreter*in der Akkreditierungsagentur. Die Programmakkreditierung wird i.d.R. für 5 oder 7 Jahre vergeben.

Alle Studiengänge der Professional School werden spätestens bis zum Abschluss des ersten Jahrgangs programmakkreditiert.

Systemakkreditierung

Systemakkreditierung

Gegenstand der Systemakkreditierung ist das QM-System einer Hochschule bzw. einer zu akkreditierenden Teileinheit. Die Hochschule oder Teileinheit muss der Akkreditierungsagentur gegenüber nachweisen, dass sie ihr QM-System konsequent und erfolgreich einsetzt. Das Gutachter*innengremium ist ähnlich dem der Programmakkreditierung. Eine erfolgreiche Systemakkreditierung ist erstmalig sechs Jahre und ab der ersten Re-Akkreditierung 8 Jahre gültig.

Die Professional School ist im Dezember 2019 durch die FIBAA systemakkreditiert worden. Seither dürfen wir unsere Studiengänge selbst einer internen Programmakkreditierung unterziehen. Dabei muss das Gutachter*innengremium ebenfalls externe Vertreter*innen von Professor*innen, Unternehmen und Studierenden beinhalten, allerdings muss kein/keine Vertreter*in einer Akkreditierungsagentur dabei sein.

Beim Verfahren der internen Programmakkreditierung werden alle Studiengänge in den folgenden 3 Bereichen überprüft:

  1. Lernziele und Inhalte des Studiums
    In diesem Bereich werden insgesamt 18 Sachverhalte bewertet. Dazu gehören die Inhalte des Studiums, die berufliche Relevanz, die Lernziele (Abdeckung der Kompetenzfelder, Modullernziele, Überprüfung, Erfüllung der Lernziele auf Stu­diengangs- und Fächerebene), Angemessenheit der Prüfungsverfahren und des Prüfungsprozesses, Notengebung.
  1. Struktur und Organisation des Studiums
    Insgesamt werden 19 Sachverhalte bewertet. Dazu gehören die Studien- und Prüfungsordnung, die Anrechnungsregelungen, die Studiengangsberatung – und betreu­ung, der Workload und die Studierbarkeit des Studienganges, das QM-System, die Einhaltung ethischer Richtlinien und die räumlichen, sächlichen und personel­len Ressourcen.
     
  2. Didaktik und Dozierende
    In diesem Bereich werden insgesamt 7 Sachverhalte bewertet. Dazu gehören die Unterlagen und Lernformen, die verwendete Literatur, Diversität und Exper­t*innenwissen, die fachliche und didaktische Qualität der Dozierenden und die orga­nisatorischen Anforderungen an die Dozierenden und ihre Umsetzung.

Die Beurteilung findet einerseits auf der Basis schriftlicher Unterlagen über den Studiengang statt (z. B. dem Modulhandbuch, statistischen Kennzahlen und Evaluationen durch die Studierenden) als auch durch Befragung von Studierenden und der Studiengangsleitung.

Akkreditierte Studiengänge

Programmakkreditiert durch FIBAA:

Intern programmakkreditiert:

International programmakkreditiert durch EPAS:

Geplante Akkreditierungen:

Die Zertifikatslehrgänge der PSBT sind nicht akkreditiert, unterliegen jedoch ebenfalls internen Qualitätsmanagementmechanismen.

In der Datenbank des Akkreditierungsrates sind Details zu allen Programmakkreditierungen veröffentlicht.