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Karriereförderung in der Wissenschaft

Menschen, die Leitern hinauf klettern

Hier möchten wir Ihnen einen Überblick über die unterschiedlichen karrierefördernden Programme an der Hochschule Kempten bieten – je nach spezifischer Zielgruppe. Die Gründe für die Unterrepräsentation von Frauen sind vielfältig und nicht für alle Karrierestufen und Lebensphasen gleich. Wir möchten diesen Gründen ganz vielfältig und individuell begegnen und bieten daher verschiedenste karrierefördernde Programme für unterschiedliche weibliche Zielgruppen an.

Infobox: Warum gibt es das alles nur für Frauen?

-    Immer wieder bekommen wir die Frage zu hören, warum sich unsere Programme teilweise nur an Frauen* richten. Dies hat sich in erster Linie historisch so entwickelt, weil Frauen lange Zeit der Zugang zu Universitäten und Hochschulen verboten war. Doch die Zeiten ändern sich und Frauen sind allgemein nicht länger eine Minderheit an Hochschulen. Daher wird explizite Frauenförderung nur noch in Bereichen angewendet, wo Frauen unterrepräsentiert sind - also in MINT-Bereichen oder in Spitzenpositionen.
-    Natürlich sind nicht alle Frauen automatisch durch die Zuschreibung zu ihrem Geschlecht (gleichermaßen) benachteiligt. Wir bemühen uns, auch andere belastete Gruppen zu fördern, z.B. Studierende mit Versorgungsaufgaben. (Mehr dazu siehe Unterpunkte)

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Frau mit Trichter auf dem Kopf

Hierzu zunächst die gute Nachricht. Frauen holen im Bereich der Bildung auf!

Etwa die Hälfte der Studierenden und Absolvent_innen sind weiblich (GWK 2017, S. 14f). 

Doch je weiter nach oben auf der wissenschaftlichen „Karriereleiter“ man blickt, desto weniger Frauen sind dort zu entdecken. Wie durch einen unsichtbaren Trichter schaffen es nur wenige Frauen bis nach ganz oben.

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Wie drückt sich die Situation an der Hochschule Kempten in Zahlen aus?

  • Studienanfänger_innen, Student_innen und Absolvent_innen: Im WS 2017/18 waren knapp 40% der Studienanfänger_innen, der Studierenden und der Absolvent_innen weiblich, in den letzten Jahren ist der Anteil kontinuierlich gestiegen. Allerdings bestehen große Ungleichgewichte je nach Fachbereich, wobei Frauen vor allem in den naturwissenschaftlich-technischen Bereichen stark unterrepräsentiert sind.
  • Lehrbeauftragte: Mit 38% waren im Wintersemester 2017/18 ähnlich viele Lehrbeauftragte weiblich. Auch hier gab es in den letzten Jahren einen konstanten Zuwachs von Frauen.
  • Wissenschaftliche Mitarbeitende: Der Frauenanteil hat sich insgesamt auf 27,1% erhöht.
  • Spitzenpositionen in Gremien und Ämtern: Insgesamt sind in den zahlreichen Gremien und Ämtern der Hochschule Kempten circa 25% Frauen vertreten, was eine leichte Steigerung bedeutet.
  • Professor_innen: Hochschulweit gibt es etwa 16% weibliche Professorinnen. Dieser Anteil liegt unter dem bayernweiten Durchschnitt. Auch hier bestehen starke Unterschiede je nach Fakultät. Der Anteil ist in den letzten Jahren gestiegen.

Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (2017): Chancengleichheit in Wissenschaft und Forschung. 21. Fortschreibung des Datenmaterials (2015/2016) zu Frauen in Hochschulen und außerhochschulischen Forschungseinrichtungen. Bonn. www.gwk-bonn.de/fileadmin/Redaktion/Dokumente/Papers/GWK-Heft-55-Chancengleichheit.pdf (11.09.2018)

Abb.: Frauenanteile an der Hochschule Kempten, BGF (2018)

Graphischer Überblick über die Frauenanteile
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