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Kontakt

Silke Schweiger
Referentin für die Frauenbeauftragte

Anna Steinberger
Referentin für die Frauenbeauftragte

Melanie Lüders
Referentin für
Gleichstellung und Familie

Büro für Gleichstellung und Familie / D 117 und 405
Hochschule Kempten
Bahnhofstr. 61
87435 Kempten

Öffnungszeiten

Montag bis Donnerstag
von 8:30 bis 12:00
und 13:00 bis 15:30
Aufgrund personeller Umstrukturierungen ist das Büro im November/Dezember 2018 freitags geschlossen.

Kennzeichen

Vereinbarkeit Studium/Beruf und Pflege

Beschäftigte und Studierende stehen immer häufiger vor der Herausforderung, Angehörige zu pflegen.

Die Hochschule Kempten unterstützt ihre Hochschulangehörigen bei der Koordination zwischen den häuslichen Aufgaben und der Erfüllung der Aufgaben an der Hochschule.

Mit dem Infoportal zum Thema "Pflegende Angehörige" möchten wir über gesetzliche Regelungen zur Pflege und  Angebote innerhalb und außerhalb der Hochschule informieren.

 

 

Ringvorlesung zum Thema Pflege im Wintersemester 2018

Herausforderungen und Lösungsansätze für die Vereinbarkeit von Pflegeaufgaben und Beruf/Studium
Fachvortrag im Rahmen der Ringvorlesung am 09.10.2018 um 18 Uhr in A404


In diesem Vortrag informierten Frau Prof. Dr. Schraut (Fakultät Soziales und Gesundheit; Studiengang Geriatrische Therapie, Rehabilitation und Pflege) und Frau Lüders (Büro für Gleichstellung und Familie) die Zuhörer und Zuhörerinnen über verschiedene Aspekte und Unterstützungsmöglichkeiten der häuslichen Pflege .  Es wird auf Fragen zur Unterstützung seitens des Staates und des Arbeitgebers eingegangen, sowie die derzeitige rechtliche Lage erläutert. Zusätzlich wird über mögliche Unterstützungsangebote, die von betroffenen und interessierten Personen in Anspruch genommen werden können, informiert.

 

 

Ringvorlesung Wintersemester 2018/2019

Postkarte der Ringvorlesung
Postkarte der Ringvorlesung

Man(n) pflegt. Hat Pflege ein Geschlecht?

Es scheint, als könnten wir uns dem Thema nicht entziehen. Die alternde Gesellschaft und die Tatsache, dass wir alle älter werden, konfrontiert uns permanent. Auch Pflege betrifft uns damit alle. Aber warum scheint es dann so, als ob Pflege nur Frauen etwas angeht? Warum ist Pflege weiblich bewertet und wird meistens von Frauen verrichtet?

Die Vortragsreihe behandelt aktuelle Fragen rund um Pflege:

  • Wie kann Unterstützung für pflegende Angehörige in der Praxis aussehen?
  • Wie wird über Gesundheit und Alter gesprochen? Welche Geschlechterunterschiede werden in den Medien transportiert?
  • Womit sind Männer konfrontiert, die Zuhause pflegen?
  • Welche Vorstellungen spielen Geschlecht und Sexualität für Pflegebedürftige – vor allem, wenn diese als lesbische Frauen und schwule Männer nicht den gesellschaftlichen Normen entsprechen?
  • Welche Arbeitsbedingungen und Anerkennungen erfahren professionelle Pflegekräfte? Und was muss sich ändern?

Der Zusammenhang von Pflege und Geschlecht wird damit aus verschiedenen Perspektiven genauer untersucht.

Die Ringvorlesung richtet sich an alle Studierenden und Mitarbeitenden der Hochschule Kempten sowie an alle anderen Interessierten.

 

Schwerpunkte und Termine

09. Oktober 2018: FamilienPflegeZeit – Pflege an der Hochschule Kempten

Vor welchen Herausforderungen stehen pflegende Angehörige und welche Unterstützungsmöglichkeiten dafür bietet die Hochschule Kempten? Neben der Vorstellung des an der Hochschule verorteten Konzeptes der FamilienPflegeZeit, besteht an diesem Abend auch eine gute Austauschmöglichkeit und ein offenes Forum für Fragen aller Art rund um die Pflege erkrankter Angehöriger.

Melanie Lüders, M.A. ist Referentin für Gleichstellung und Familie der Hochschule Kempten.

Prof.in Dr.in Veronika Schraut ist Frauenbeauftragte und Professorin für Pflege- und Rehabilitationswissenschaften in der geriatrischen Versorgung an der Hochschule Kempten.

 

23. Oktober 2018: Von kranken Männern und pflegenden Frauen: Gesundheit und Care in den Medien

Themen rund um Gesundheit, Krankheit und Pflege sind in den Medien allgegenwärtig: Unsere Vorstellungen von Ärzt*innen und Pflegepersonal, Erkrankungen, Präventions- und Therapiemöglichkeiten speisen sich auch und nicht zuletzt aus Zeitungen, Zeitschriften, Fernsehen und dem Internet. Der Vortrag präsentiert aktuelle Befunde der Medien- und Kommunikationswissenschaft zu Gesundheit und Care aus einer Geschlechterperspektive und diskutiert Geschlechterdifferenzen in der Darstellung, Nutzung und Wirkung von Medieninhalten.

Anna Wagner, M.A., ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Medien, Wissen und Kommunikation der Uni Augsburg.

 

13. November 2018: Söhne in der Angehörigenpflege: zwischen Pflegeverantwortung und Selbstsorgeorientierung

Die Zahl der Söhne, die sich um ihre alten, kranken und/oder pflegebedürftigen Eltern kümmern, nimmt zu. Doch pflegen Männer anders? Unterscheiden sich ihre Pflegearrangements und Problembewältigungsstrategien von weiblichen Pflegenden? Um diese Fragen zu beantworten, werden in dem Vortrag die Ergebnisse zweier qualitativer Studien dargestellt.

Prof.in Dr.in Diana Auth ist Professorin für Politikwissenschaft, insbesondere Sozialpolitik am Fachbereich Sozialwesen der FH Bielefeld.

 

04. Dezember 2018: Anders alt werden: Der pflegerische Bedarf von lesbischen Frauen und schwulen Männern in der Altenpflege

Wenig ist über die Lebenssituationen von älteren lesbischen und schwulen Pflegebedürftigen bekannt. Anhand von Forschungsergebnissen werden die Erfahrungen und die Bedürfnislagen von homosexuellen Pflegebedürftigen vorgestellt. Zu diskutieren ist die Frage, wie eine subjektorientierte und vertrauensvolle Ausgestaltung der Langzeitpflege für die Zielgruppen gelingen kann.

Heiko Gerlach ist systemischer Therapeut und Berater, Dipl.-Pflegewirt, Altenpfleger und Kaufmann.

 

08. Januar 2019: Podiumsdiskussion Was ist uns Pflege wert?

Ein divers besetztes Podium diskutiert: Wie gestalten sich die Arbeitsbedingungen für professionelle Pflegekräfte aktuell? Welche gesellschaftliche Anerkennung erfahren sie? Welche Rolle spielt dabei der Faktor Geschlecht? Und was muss getan werden, um die Situation zu verbessern?

Podium

  • Birgit Prestel, Leiterin der Tagespflege Stankt Mang, Studentin Geriatrische Therapie und Pflege
  • David Schmitt, DGB Bayern, Abteilungsleiter Sozial- und Arbeitsmarktpolitik
  • Ursula Zwick, ver.di Bayern, Gewerkschaftssekretärin

Moderation

Prof.in Dr.in Veronika Schraut, Frauenbeauftragte und Professorin für Pflege- und Rehabilitationswissenschaften in der geriatrischen Versorgung an der Hochschule Kempten

 

Informationen zur Barrierefreiheit der Veranstaltung

Wir bemühen uns, die Veranstaltung möglichst barrierearm zu gestalten. Dennoch gibt es einige Umstände, die Ausschlüsse verursachen können. Daher versuchen wir, diese Barrieren bereits im Vorfeld möglichst transparent zu machen. Wenn Sie diesbezüglich Anliegen oder Anregungen haben, wenden Sie sich bitte an uns.

1.    Bauliche Barrierefreiheit, Anreise

Anreise mit den Öffentlichen Verkehrsmittel ist über die Busstrecke zwischen Innenstadt und Bahnhof möglich. Der Bahnhof ist außerdem nur circa 5 Minuten von der Hochschule entfernt. Es stehen auf dem Campus zwei Behindertenparkplätze zur Verfügung. Das Gebäude A ist barrierefrei zugänglich und verfügt über eine barrierefreie Toilette.

Wenn Sie zusätzliche Unterstützungsbedarfe abklären möchten, wie etwa die Verfügbarkeit von Plätzen für Rollstuhlfahrer_innen, Induktionsanlagen oder Steckdosen für technische Hilfsmittel, wenden Sie sich bitte an uns.

2.    Kinderbetreuung

Während der Veranstaltung besteht die Möglichkeit der Kinderbetreuung. Bitte teilen Sie uns Ihren Bedarf bitte bis spätestens eine Woche vor dem Termin mit, damit wir ein entsprechendes Angebot organisieren können.

3.    DGS-Dolmetsch

Ebenso besteht die Möglichkeit, den Vortrag in DGS dolmetschen zu lassen. Bitte melden Sie dies bereits zwei Wochen im Vorfeld an.

Sollten Sie weitere Informationen benötigen oder möchten einen Bedarf anmelden, so stehen Ihnen mehrere Kontaktmöglichkeiten offen.
Persönlich: während unserer Öffnungszeiten im Raum D117 (Mo-Do 8 bis 15.30 Uhr, Fr 9 bis 12.00 Uhr)
Telefonisch: 0831 2523 379
Per Email: gleichstellung@hs-kempten.de

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