
Die Abteilung „Informelle Pflege und Forschungsdaten“ widmet sich der in Deutschland vorherrschenden Form der Pflege – die durch nahestehende Personen privat erbrachte Versorgung von Menschen mit Hilfe- und Pflegebedarf (Brandt et al., 2025).
Der Fokus unserer Arbeit liegt dabei auf der Schaffung einer Dateninfrastruktur zum Thema Pflege in der Häuslichkeit, die sowohl der sozialwissenschaftlichen Forschung als auch der Sozialberichterstattung dient. Diese Dateninfrastruktur ermöglicht es, gesellschaftlich relevante Fragen zu erkennen, aufzugreifen und mögliche Strategien zur Bewältigung von Herausforderungen aufzuzeigen. Gleichzeitig stellt sie eine wissenschaftlich basierte Politikberatung sicher und damit einen kontinuierlichen und kurz getakteten Transfer der Erkenntnisse in Politik und Gesellschaft.
Die Bayerische Pflegestudie (BPS) ist das zentrale Projekt der Abteilung. Die BPS bietet für Pflegehaushalte in Bayern erstmalig ein Instrument, um gesellschaftlichen Wandel und dessen Verkopplung mit individueller Entwicklung kontinuierlichen zu beobachten. Mit den Daten der BPS identifizieren wir anhand regionaler Analysen best practices bzw. Versorgungslücken in Bayern und leiten entsprechend weitere Forschungsbedarfe und Handlungsnotwendigkeiten ab. Die BPS dient zudem dem Monitoring des Innovationspotentials in Bezug auf Digitalisierungsaspekte in der häuslichen Pflege und stellt auf der Ebene von Daten und Erkenntnissen einen zentralen Anknüpfungspunkt für Interventionen des BZPD im digitalen Sozialraum dar.

„Um möglichst passgenaue Versorgungs- und Entlastungsangebote für die informelle Pflege in Bayern zu schaffen, braucht es kontinuierlich verlässliche Daten zu den Lebensrealitäten in den Pflegehaushalten. Diese Datenstruktur schaffen wir mit der Bayerischen Pflegestudie.“

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