KATALYST - KI-Assistierte Transformation Akademischer LernsYSTeme
Das Potenzial innovativer Lehr- und Lernangebote an Hochschulen, insbesondere unter Verwendung von Künstlicher Intelligenz (KI), wird aktuell nicht ausreichend ausgeschöpft. Das spiegelt sich in einer wenig zukunftsorientierten Lehrarchitektur im Hochschulbereich wider. Anknüpfend daran wurde die Idee der KATALYST-Plattform entwickelt, die eine KI-Assistierte Transformation Akademischer LernsYSTeme hin zu einer modernen Lehrarchitektur ermöglicht. KATALYST ist geplant als frei verfügbare Plattform, für Hochschulen und Universitäten zur personalisierten Unterstützung der Studierenden, zur Erstellung von qualitativ hochwertigen Lernmaterialien für die Lehrenden, zur Einführung neuer zukunftsfähiger Prüfungsformen und zur Verbesserung bestehender Prüfungsformen.
Mittels generativer KI werden diese essenziellen Bereiche der akademischen Bildung durchgängig modernisiert. Das eröffnet den Lehrpersonen die Möglichkeit der Lehre mehr Raum zu geben. In Zeiten des Mangels an geeigneten Lehrenden und deren Ressourcenknappheit bietet die KATALYST-Plattform die Chance die bisherige Lehrarchitektur neu zu strukturieren und zu verbessern. Das interdisziplinäre Team mit pädagogischer und technischer Expertise hat sich zum Ziel gesetzt, die Plattform basierend auf aktuellen Forschungserkenntnissen zu entwickeln, in verschiedenen Bildungskontexten zu integrieren und allen Lehrenden und Lernenden im Hochschulbereich fach- und institutionsübergreifend zur Verfügung zu stellen.
Beteiligte Personen: Prof. Dr. Georg Hagel & Prof. Dr. Peter Klutke
Laufzeit: 2025-2031
V-IDENT - KI-basierte Ermittlung einer biometrischen Identität basierend auf Vitaldaten
Laufzeit: 01.02.2025 - 31.01.2027
Das Forschungsprojekt wird gefördert durch das Bayerisches Verbundforschungsprogramm (BayVFP) des Freistaates Bayern, Förderlinie „Digitalisierung“ (Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie)
Projektbeschreibung
Die fortschreitende Digitalisierung im Gesundheitswesen bringt neue Herausforderungen mit sich. Insbesondere beim mobilen Vitalparameter-Monitoring besteht das Risiko von Verwechslungen, was die Sicherheit von Patientinnen und Patienten gefährden kann. Fehler bei der Identifikation bzw. Verwechslungen führen beispielsweise dazu, dass Patientinnen und Patienten medizinische Behandlungen bekommen, die nicht für sie bestimmt sind. Zwar gibt es bereits Ansätze, eine Person anhand ihrer biometrischen Daten, z.B. über Gesichtserkennung, zu identifizieren. Allerdings sind solche Lösungen aufgrund des technologischen Fortschritts und der Verfügbarkeit generativer KI inzwischen nicht mehr sicher.
V-IDENT setzt daher auf eine andere Art der Identifizierung: Das Ziel des Forschungsprojekts ist die Entwicklung einer KI-basierten Lösung. Diese soll mittels optisch erhobenen Vitalparametern die eindeutige Identität von Patienten und Patientinnen auf Basis von biometrischen Mustern sicherstellen. Mit der in diesem Forschungsprojekt angestrebten Lösung soll die Zuordnung von Monitoringgeräten und Patientinnen und Patienten in medizinischen Einrichtungen sowie bei telemedizinischen Anwendungen somit deutlich sicherer werden.
ADOPI: Arbeitsunterstützung in der Dokumentation von Pflegeinterventionen
Laufzeit: 01.01.24 - 31.12.26
Für dieses Projekt haben sich Pflegeeinrichtungen in Baden-Württemberg, Bayern und Vorarlberg zusammengeschlossen, um mit zwei Hochschulen und einem Unternehmen für Pflegedokumentationssysteme neue Wege in der Pflegedokumentation zu erproben. Das Projekt ADOPI ist gefördert durch das Interreg ABH Programm der Europäischen Union.
Projektbeschreibung
Die Dokumentationsarbeit von Fachkräften im Gesundheitswesen kann derzeit bis zu 40% ihrer Arbeitszeit ausmachen. Für die Pflege von Klient:innen bleibt oftmals zu wenig Zeit übrig.
Damit Pflegekräften mehr Zeit für die Pflegetätigkeit zur Verfügung bleibt, werden in diesem Projekt die Möglichkeiten für eine Automatisierung der Pflegedokumentation eruiert und dafür, entsprechend der ermittelten Nützlichkeit sowie Machbarkeit, ausgewählte Lösungen entwickelt. Es werden zwei Prototypen entwickelt: Eine Pflegeplanassistenz, welche eine KI-unterstützte Pflegeplanung ermöglicht, sowie eine Automatisierte Datenerhebung/Verlaufskontrolle. Diese prototypischen Lösungen werden für den Einsatz in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern evaluiert.
Ziel ist, die Zeit für Dokumentationstätigkeiten zu reduzieren und die Qualität der Dokumentation zu erhöhen.
BPS: Die Bayerische Pflegestudie
Die Bayerische Pflegestudie (BPS): Die BPS ist eine innovative längsschnittliche Studie zum Thema informelle Pflege in der Häuslichkeit. Im Fokus stehen Menschen mit Pflegebedarf in Bayern und ihre Angehörigen. Die teilnehmenden Dyaden werden dabei über einen längeren Zeitraum in kurzen Abständen standardisiert befragt. Die BPS betritt damit sowohl inhaltlich als auch methodisch Neuland in einem gesellschaftlich und politisch hochrelevanten Feld, zu dem trotz seiner hohen Bedeutung in naher Zukunft große Forschungslücken bestehen. Feldstart für Projektteil 1, bei dem 2000 Pflegedyaden mittels postalisch versendeter Fragebögen befragt werden sollen, ist Frühjahr 2026. Zu einem späteren Zeitpunkt werden zudem 500 Pflegedyaden unter pflegenden Paaren durch persönlich-mündliche Interviews befragt werden.
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