Beim Kongress für Gerontologie und Geriatrie „Zukunft Alter(n): Perspektiven im Umbruch“ in Frankfurt hat BZPD-Abteilungsleiter Dr. Tobias Wörle zusammen mit Dr. Anna Sarah Richter vom Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. einen Vortrag gehalten. Es ging um „Digital gestützte Daseinsvorsorge und welche Spielräume für Kommunen und ambulante Dienste in ländlichen Räumen möglich sind.“
Dabei zeigte Dr. Tobias Wörle aktuelle Forschungs- und Praxisperspektiven auf, an denen das Bayerischen Zentrum Pflege Digital der Hochschule Kempten arbeitet.
Im Vortrag wurde deutlich: Digitale Daseinsvorsorge im Kontext von Alter, Pflege und Sorge ist soziale und institutionelle Innovation mit digitalen Mitteln und nicht primär Technikentwicklung. Digitale Daseinsvorsorge kann Sicherheit, Koordination und Zugänglichkeit von Versorgung gerade in ländlichen Räumen verbessern, braucht allerdings kommunale Steuerungskapazität, Datenkompetenz und verbindliche Kooperationsformen.