Dr. Tobias Wörle stellt das Projekt PIO beim Fachtag Mensch. Technik. Miteinander – neue Wege in der Betreuung und Versorgung der Fachstelle Demenz und Pflege Oberbayern vor
Digitale Koordinationsplattform für ambulante Pflegedienste kommt bei Zuhörer:innen aus Ministerium, Kommunen, Nachbarschaftshilfen und regionalen Fachstellen für Demenz und Pflege im Regierungsbezirk Oberbayern sehr gut an
„Besonders eindrücklich war für uns, wie deutlich wurde, dass dieses Instrument in der Praxis geeignet ist, Wege zu verkürzen, Ressourcen sowohl bei Suchenden als auch bei Anbietern zu schonen und die beteiligten Akteure von einer Konkurrenzhaltung hin zu einer konstruktiven Kooperation zu führen.“ Diese Rückmeldung von Gabriele Kuhn, Leiterin der Fachstelle für Demenz und Pflege Oberbayern, ist freilich ein großes Lob, über das sich die Verantwortlichen des PIO-Projektes sehr freuen.
Dr. Tobias Wörle, Abteilungsleiter des Bereichs „Koordinierte Pflege & Sorge vor Ort“ am BZPD und einer der Projektleiter hat diese Plattform in München beim Fachtag Demenz und Pflege vorgestellt. Die Plattform erleichtert die Vermittlung und Zuordnung von Pflegebedürftigen zu passenden Pflegediensten und ermöglicht zugleich eine engere Zusammenarbeit der Pflegedienste im Landkreis. Mit dieser digitalen Plattform werden die Abstimmungsprozesse zwischen den Pflegediensten und den Hilfesuchenden vereinfacht und beschleunigt, was es den Pflegediensten ermöglicht, sich stärker auf ihre pflegerischen Tätigkeiten zu konzentrieren. Zugleich erzeugt die Plattform neue Daten, um die ambulante Pflegeversorgung im Landkreis gemeinsam und vorausschauend zu steuern. Dadurch und indem die Effizienz der Pflegedienste gesteigert wird trägt die Plattform Plattform letztlich dazu bei, die Lebens- und Versorgungsqualität für pflegebedürftige Menschen im Landkreis Oberallgäu nachhaltig zu sichern und zu verbessern.
Nach diesem erfolgreichen Vortrag sind sich die Fachstelle und das BZPD einig: „Wir werden in Kontakt bleiben und künftig eng zusammenarbeiten.“