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27.02.2026

Buntes Programm zur Frühjahrstagung

Rund 100 Gäste kommen zur gemeinsamen Fachtagung des BZPD mit der Sektion Alter(n) und Gesellschaft der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DSG) und des fachübergreifenden Ausschusses (FA) Alter und Technik der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie e.V. (DGGG)

Die Gescheindigkeit von demografischem Wandel und Digitalisierung verändert unsere wissenschaftliche Arbeit grundlegend. Wir stehen unter einem doppelten Druck: Aus der Praxis werden schnell umsetzbare Konzepte erwartet und zugleich sind viele der beobachtbaren Phänomene wissenschaftlich noch nicht hinreichend verstanden. Besonders deutlich wurde die Ambivalenz digitaler Transformation im Pflegekontext: Digitalisierung kann bestehende Ungleichheiten reduzieren – sie kann sie aber ebenso verstärken. Fragen von Teilhabe, Ressourcen und strukturellen Rahmenbedingungen sind dabei eng miteinander verwoben. So resümiert Prof. Dr. Mario Jokisch, der Wissenschaftliche Leiter des BZPD, kurz nach der erfolgreichen Frühjahrstagung an der Hochschule Kempten. 
Auf all diese von ihm identifizierten „Baustellen“ haben rund 100 Gäste aus Wissenschaft, Gesellschaft, Wirtschaft und Politik geblickt, Entwicklungen diskutiert und mögliche Lösungen erörtert. 

Gemeinsame mit der Sektion Alter(n) und Gesellschaft der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DSG) und des fachübergreifenden Ausschusses (FA) Alter und Technik der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie e.V. (DGGG) hatte unser Bayerisches Zentrum Pflege Digital die Fachwelt nach Kempten eingeladen. „Wir sind begeistert, dass so viele Expertinnen und Experten unserer Einladung gefolgt sind“, betonen die Organisatoren Prof. Dr. Mario Jokisch, Prof. Dr. Martin Wetzel und Prof. Dr. Julia Simonson. Die Tagung hat außerdem gezeigt, wie stark sich Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern mit neuen, frischen Perspektiven in die Debatte einbringen. 

Der intensive Austausch an den beiden Tagen setzte sich auch beim „Get together“ im „Allgäu Digital“ in Kempten bis in den späten Abend fort. 

„Ein besonderer Dank gilt auch Herr Seidenath, MdL, Vorsitzender des Ausschusses für Gesundheit, Pflege und Prävention im Bayerischen Landtag sowie gesundheitspolitischer Sprecher der CSU-Fraktion, der die Diskussion mit klaren gesundheitspolitischen Perspektiven auf Versorgungsstrukturen und Pflegepraxis bereichert hat“, stellt Prof. Jokisch heraus. 

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