KI-basierte Bewegungserkennung zur Unterstützung der Dekubitusprophylaxe
Im Rahmen des Studierendenprojekts „SmartRadar“ wird ein KI-gestütztes System entwickelt, das mithilfe von Radarsensoren relevante Bewegungen pflegebedürftiger Menschen automatisch und berührungslos erkennt. Ziel ist es, Pflegekräften eine übersichtliche Information darüber bereitzustellen, wann und ob sich eine Person eigenständig relevant bewegt hat. Diese Informationen unterstützen die bedarfsgerechte Planung der Dekubitusprophylaxe und helfen bei der Entscheidung, ob eine Umlagerung erforderlich ist.
Das System kombiniert moderne Radarsensorik mit Verfahren der Künstlichen Intelligenz. Hierfür werden Radar- und Videodaten synchron erfasst, durch Pflegefachkräfte annotiert und zum Training eines KI-Modells genutzt. Die entwickelte Anwendung visualisiert erkannte Bewegungsereignisse übersichtlich mit Zeitstempel, Klassifikation und Vertrauensniveau und schafft so eine fundierte Entscheidungsgrundlage für den Pflegealltag.
„SmartRadar“ zeigt, wie intelligente Sensortechnologien und Künstliche Intelligenz dazu beitragen können, Pflegekräfte bei zeitintensiven Routineaufgaben zu unterstützen und gleichzeitig die Qualität der pflegerischen Versorgung zu fördern.
Am Projekt arbeiteten diese Studierenden aus den Studiengängen Informatik und Medizininformatik:
- Valentin Gschwend
- Nathanael Jörg
- Sem Jörg
- Vilasay Kanhalikham
- Maximilian Müther
- Matthias Rogl
- Matthias Steger
- Julia Wöhrle
Betreut wurde das Projekt von Prof. Dr. Katja Bochtler.