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Studentisches Gesundheitsmanagement

#studierdigsund

Unter dem Motto „#studierdigsund“ hat das Institut für Gesundheit und Generationen (IGG) in Kooperation mit der Techniker Krankenkasse im Juli 2021 mit dem Aufbau des studentischen Gesundheitsmanagements an der Fakultät Soziales und Gesundheit begonnen. Unser Ziel ist es, dass ihr euch an der Hochschule wohlfühlt und es euch gut geht: psychisch und körperlich. Deshalb möchten wir die Hochschule Kempten gesundheitsförderlicher gestalten, euch zu mehr Gesundheitskompetenz verhelfen und euch dabei unterstützen Risikoverhaltensweisen zu minimieren.

Um passende Angebote zu schaffen sind wir auf euch, als wichtigste Expertinnen und Experten, angewiesen: Melde dich jederzeit mit deinen Ideen, Anmerkungen und Wünschen oder bring dich aktiv in Form eines Praktikums, einer Abschlussarbeit oder ehrenamtlich in einem der Arbeitskreise ein.

Steuerkreis

von links nach rechts: Frau Prof. Selder, Dekanin der Fakultät SG; Frau Westbrock, SGM-Koordinatorin; Herr Prof. Zinsmeister, SGM-Beauftragter der Fakultät; Frau Mayer als Studierendenvertretung der Fakultät SG; Frau Prof. Bühler ebenfalls SGM-Beauftragte der Fakultät sowie Herr Fischer der Techniker Krankenkasse.

 

Aktuelle Arbeitskreise

1. Leistungsfähigkeit und Gesundheit 

2. "Teeküche" Verpflegung im Z-Gebäude

Kooperationen mit Lehrveranstaltungen im SoSe2022

1. Partizipative Gesundheitsförderung B.A. Soziale Arbeit Schwerpunkt Gesundheitsförderung (Prof. Bühler & Fr. Westbrock)
2. Projektmanagement B.A. Soziale Arbeit (Frau Hiebl)
3. Gesundheitsbezogene Bildung und Beratung B.A. Gesundheitswirtschaft (Fr. Heinle)
4. Projektseminar B.A. Gesundheitswirtschaft (Hr. Zinsmeister)

Aktivitäten

Der Steuerkreis nimmt seine Arbeit auf

20.09.2021

Seit Juli 2021 wird an der Fakultät Soziales und Gesundheit (SG) an der Hochschule Kempten das studentische Gesundheitsmanagement unter dem Namen „#studierdigsund“ aufgebaut. Das von der Fakultät SG gegründete Institut für Gesundheit und Generationen (IGG) kooperiert hierbei mit der Techniker Krankenkasse.
Ziel der Zusammenarbeit ist die Integration von Gesundheit als Querschnittsthema in die Lehre und das alltägliche Leben der Studierenden am Campus. Hierzu werden sowohl die Rahmenbedingungen an der Fakultät SG gesundheitsförderlich gestaltet als auch die Gesundheit und Gesundheitskompetenz der Studierenden gefördert.
er Prozess wird vom neu gebildeten Steuerkreis SGM geplant und begleitet. Eine Ausweitung des SGMs auf die gesamte Hochschule Kempten wird mittelfristig angestrebt. Am 20. September 2021 fand das erste Treffen des Steuerkreises statt. Moderiert durch die SGM-Koordinatorin Anna Westbrock kamen Vertreter*innen der Fakultät Soziales und Gesundheit, der Studierendenschaft und der Techniker Krankenkasse zusammen, um sich über die konkrete Umsetzung des SGMs zu beraten.Im Fokus des Treffens stand neben dem gegenseitigen Kennenlernen, die Sichtung der Befragungsergebnisse zur Gesundheit der Studierenden der Fakultät SG aus dem Jahr 2020. Basierend auf den Ergebnissen wurden Handlungsfelder abgleitet und priorisiert: Zunächst werden die Handlungsfelder Bewegung, Ernährung und mentale Gesundheit aktiv in den Blick genommen.
Außerdem wurde besprochen wie der Steuerkreis zusammenarbeiten möchte und welche weiteren Teilnehmer*innen zum Steuerkreis berufen werden sollen. Beim nächsten Treffen Ende Oktober sollen bereits konkrete Maßnahmen für das Sommersemester 2022 geplant und entsprechende Arbeitsgruppen gebildet werden.

Wir freuen uns, dass es nun endlich richtig losgeht! An dieser Stelle möchten wir noch einmal drauf hinweisen, dass interessierte Studierende und Mitarbeitende der Fakultät SG, die sich gerne in Arbeitsgruppen einbringen möchten, jederzeit herzlich willkommen sind.

Erster Arbeitskreis startet zum Thema "Leitungsfähigkeit und Gesundheit"

November.2021

Der erste Arbeitskreis hat sich formiert und widmet sich den Themen psychische Gesundheit, Stressbewältigung und Stressprävention.
Neben einer kurzfristigen Sofortmaßnahme plant der Arbeitskreis, bestehend aus Herrn Müller (AOK), Herrn Kämpfe (TK), Frau Bühler (Prodekanin der Fakultät SG), Lukas Ruf & Michelle Mayer (Studierendenvertretung der Fakultät SG), Magdalena Strommer (studentische Hilfskraft) und Anna Westbrock (SGM-Koordinatorin), ein umfassenderes Angebot im Sommersemester 2022.

  • Kurzfristige Maßnahme: Auf unserer Website entsteht ein digitaler Erste-Hilfe-Koffer. In einem Fotowettbewerb seid ihr gefragt. Die besten Fotos erhalten einen Preis (gesponsert durch die TK und die AOK) und landen auf unserer Website im Erste-Hilfe-Koffer!
  • Umfassenderes Angebot: Das zweite Angebot wird im Sommersemester 2022 im Rahmen einer Lehrveranstaltung erarbeitet und richtet sich insbesondere an die Studierenden des letztens Semesters der Studiengänge der Fakultät SG. Weitere Informationen folgen. 

Community Mapping: Wohlfühlen im Z-Gebäude

Dezember.2021

Mit Studierenden der Sozialen Arbeit (Schwerpunkt Gesundheitsförderung und Prävention) erprobten wir im November die partizipative Forschungsmethode "Community Mapping" und konnten dadurch wertvolle Einblicke hinsichtlich der Infrastruktur der Z-Gebäudes gewinnen:

Nach einem kurzen theoretischen Einstieg, wurden die Studierenden in Kleingruppen aufgefordert eine für sie stimmige Fragestellung zu formulieren. Zur Auswahl standen die Themen "Bewegung" und "Wohlfühlen". Die Studierenden konnten außerdem wählen, welchen Ort (Campus, S-Gebäude, Z-Gebäude oder näheres Umfeld der Hochschule) sie betrachten. Einheitlich entschieden die 12 Gruppen, dass sie sich dem Thema Wohlfühlen im Z-Gebäude annehmen möchten und entwickelten dazu verschiedenste Fragestellungen. Darunter z.B. die Behindertenfreundlichkeit des Gebäudes, Orte zum Verweilen in Corona-Zeiten, Lernorte oder die Ausgestaltung des Innenhofes.
In einem 90minütigen "Community Mapping" sammelten die Studierenden Ideen zu ihren Fragestellungen und stellten diese grafisch dar. 


Das Ergebnis: wunderbare, kreative Karten (Maps) und unzählige wertvolle Ideen, um das Z-Gebäude zu einem Ort zu machen an dem sich Studierende wohlfühlen! Außerdem hat sich eine erste Arbeitsgruppe formiert, die sich das Thema Cafébar/Teeküche im Z-Gebäude zukünftig genauer anschauen möchte.  
Unser Learning als Initiatoren? Die Studierenden des Studiengangs der Sozialen Arbeit Schwerpunkt Gesundheitsförderung und Prävention haben bereits nach ihrem ersten Semester einen engen Bezug zu den Räumlichkeiten und kennen sich mit den Vorzügen sowie ausbaufähigen Aspekten des Gebäudes besser aus als wir es je könnten. 
Wir bedanken uns für die wertvollen Einblicke und hoffen vieles davon zeitnah umsetzen zu können.

Arbeitskreis "Teeküche" nimmt Fahrt auf

März.2022

Der Arbeitskreis hat sich zum Ziel gesetzt, die Verpflegungssituation (Trinkwasser, Mikrowelle usw.) im Z-Gebäude zu verbessern. Nach anfänglichen Schwierigkeiten und ausführlichen Gesprächen zwischen SGM-Verantwortlichen, Studierenden, dem Brandschutzbeauftragten, der Abteilung Technik sowie der Hausverwaltung und dem zuständigen Architekten nimmt das Projekt "Teeküche" nun Fahrt auf.
Das Ergebnis seht ihr hoffentlich bald selbst :) 

SGM "Zeichen"

Im Seminar Gesundheitsbezogene Bildung und Beratung B.A. Gesundheitswirtschaft bei Frau Heinle haben Studierende gemeinsam mit der Marketingagentur Nøyland Ideen für eine Art Markenzeichen fürs SGM gesammelt. 

Zunächst wurde in einem Vorbereitungsworkshop das studentische Gesundheitsmanagement mit seinen Zielen und Aufgaben unter die Lupe genommen.
Beim zweiten Teil waren dann Gereon Stratmann und Christian Hageleit von der Marketingagentur Nøyland zu Besuch und haben mit den Studierenden erste Entwürfe gesammelt (siehe Bild 2).
Basierend auf den Skizzen sind drei Entwürfe entstanden die nun zur Abstimmung stehen.
Wir hoffen euch und Ihnen noch vor den Semesterferien das finale Zeichen präsentieren zu können.

Leitbild und Arbeitsprinzipien des Studentischen Gesundheitsmanagements

Leitbild (Stand 25.02.22)

SGM

  • Im Mittelpunkt des SGM stehen die Bedarfe und Bedürfnisse aller Studierenden
  • Wir verstehen Gesundheit umfassend in ihrer körperlichen, seelisch-geistigen und sozialen Dimension
  • Durch Gesundheitsförderung auf Verhaltens- und Verhältnisebene empowern wir Studierende selbständig Verantwortung für die eigene Gesundheit zu übernehmen
  • Wie setzen uns dafür ein, dass allen Studierenden Zugang zu Gesundheitsinformationen und -angeboten gewährleistet wird
  • In einem partizipativen Prozess werden Maßnahmen „von Studierenden für Studierende“ zielgruppengerecht, evidenzbasiert und nachhaltig gestaltet
  • Modernität, Kreativität und Regionalität spielen bei der Maßnahmenentwicklung eine wichtige Rolle

 

Leitbild der Zusammenarbeit:

  • Wir begegnen uns auf Augenhöhe und gestalten ein Arbeitsklima, das von gegenseitigem Respekt und Verständnis geprägt ist und die Meinung und Leistung anderer anerkennt
  • Wir arbeiten ressourcenorientiert (jeder bringt seine Stärken ein), zielstrebig und motiviert
  • Wie informieren umfassend und entscheiden transparent und nachvollziehbar
  • Wir arbeiten interdisziplinär, bauen neue Netzwerke auf und nutzen bereits bestehende Strukturen

Handlungsprinzipien (Stand 25.02.2022)

Jede Arbeitsgruppe hat einen Verantwortlichen, der nachfolgende Prinzipien im Blick behält:

Maßnahmen…

  1. entstehen partizipativ – von Studierenden für Studierende (min. 1 Studierender ist in jedem Arbeitskreis, Studierende haben das Erstrederecht)
  2. orientieren sich am nachgewiesenen Bedarf u. an den Bedürfnissen der Studierenden sowie am aktuellen Forschungstand.
  3. werden evidenzbasiert und in Anlehnung an wissenschaftlich etablierte Modelle entwickelt.
  4. sind verhaltens- und verhältnisorientiert (Veränderung der Lebenswelt im Sinne des Setting-Ansatzes)
  5. erhalten und stärken bestehende Widerstandsressourcen, Gesundheitspotentiale und gesundheitsförderliche Bedingungen (salutogenetische Sicht).
  6. ermächtigen Studierende selbstbestimmt, gesundheitsförderlich zu handeln, indem sie die Kompetenzen der Zielgruppe aktivieren oder stärken aber auch die Rahmenbedingungen und Entscheidungsspielräume gewährleisten (Empowerment)
  7. werden allen Studierenden, im Sinne der Chancengleichheit, leicht zugänglich gemacht.
  8. werden nachhaltig gedacht und verankert. Hierfür werden bereits bestehende Strukturen einbezogen und ggf. weiterentwickelt.
  9. werden in ihrer Entwicklung, Durchführung und Wirkung transparent und offen kommuniziert. Hierbei werden insbesondere für die Studierenden relevante Kanäle berücksichtigt.
  10. werden im Sinne des PDCA-Zyklus ständig evaluiert und weiterentwickelt.

Außerdem wird jede Sitzung durch den/die Verantwortliche/n moderiert und über ein Protokoll festgehalten. Ggf. wird ein Zeitwächter benannt.

Ansprechtpartner der
Techniker Krankenkasse
Stephan Fischer
Tel. 040-46065104661
stephan.fischer(at)tk.de 

Erste-Hilfe-Koffer

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