Pflege
Bachelor of Science (B. Sc.)

  1. Hochschule Kempten
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Game Changer? Gestalte die Pflege von morgen!

Pflege studieren! Mach das Leben zum Beruf! Hochschulausbildung zur Pflegefachperson

Du möchtest nicht nur Menschen versorgen, sondern Verantwortung übernehmen und die Zukunft der Pflege mitgestalten? In der akademisierten Pflege hast du die Möglichkeit, aktiv an der Weiterentwicklung des Gesundheitswesens mitzuwirken. 

Unser Pflegestudiengang vermittelt dir neben fundiertem Fachwissen die Fähigkeit, komplexe Herausforderungen im Pflegealltag zu meistern, die Qualität der Patientenversorgung entscheidend zu verbessern und die Pflege zukunftsorientiert zu gestalten. Werde Teil eines zukunftssicheren und zugleich dynamischen Berufsfeldes, das dir vielfältige Karrieremöglichkeiten eröffnet.

Die Pflege von morgen braucht Game Changer wie dich: Be part of the game!

Pflege ist ein duales Studium: Während der gesamten Dauer deines Studiums erhältst du eine angemessene Vergütung!

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Auf einen Blick

  • Abschluss

    Bachelor of Science (B. Sc.)

  • Studientyp

    Vollzeit, dual

  • Regelstudienzeit

    8

  • ECTS Credits

    240

  • Studienbeginn

    Wintersemester

  • Zulassungsbeschränkung

    nein

  • Unterrichtssprache

    Deutsch

  • Fakultät

    Soziales und Gesundheit

  • International studieren

    optional

  • Akkreditierung

    AHPGS, Akkreditierungsrat

Details zum Studiengang

Das Studium verbindet die theoretischen und praktischen Grundpfeiler der Pflege mit einer wissenschaftlichen Fundierung und vermittelt die gesamte fachliche Breite der beruflichen Pflege.

Das Basisstudium (1. bis 3. Semester) umfasst Lerninhalte zu Gesundheit, Krankheit und dem menschlichen Körper. Bereits im ersten Semester erlernst du praktische Methoden der Versorgung der Pflegeempfängerinnen und Pflegeempfänger sowie kommunikative Fähigkeiten im Umgang mit pflegebedürftigen Personen. Darüber hinaus erlernst du die Grundlagen einer selbstständigen, wissenschaftlichen Arbeitsweise.

Im Vertiefungsstudium (4. bis 8. Semester) erweiterst du deine  Kenntnisse und Kompetenzen anhand praktischer Beispiele in spezialisierten Pflegebereichen wie z.B. der pädiatrischen, psychiatrischen und Intensivpflege. Du lernst, die individuellen Probleme und Wünsche der zu pflegenden Person zu verstehen und mit Hilfe deines theoretischen Wissens zu erklären. Darüber hinaus vertiefst du deine Kenntnisse aus den pflegerischen Bezugswissenschaften Medizin, Psychologie, Soziologie, Ethik, Ökologie, Rechtswissenschaften, Politik und Betriebswirtschaft und lernst, diese in der täglichen Arbeit zu berücksichtigen. Im 7. und 8. Semester absolvierst du die staatlichen Prüfungen zur Berufszulassung und bearbeitest in der Bachelorarbeit ein pflegerisches Thema mit wissenschaftlichen Methoden.

Die Schlüsselkompetenz der beruflichen Pflege stellen aber die klinisch-praktischen Fertigkeiten dar, die daher vom ersten bis zum letzten Semester zentraler Bestandteil des Studiums sind. Zunächst übst du pflegerische Handlungen in der realitätsnahen Umgebung unseres Skills- und Simulationslabors in geschütztem Rahmen, bevor du sie in echten Pflegesettings an Patientinnen und Patienten anwendest. Hierfür sind in jedem Semester pflegepraktische Einsätze geplant, u.a. in der Akutpflege, der Langzeitpflege, der ambulanten Pflege sowie der Pädiatrie und der Psychiatrie. Während der Praxiseinsätze bist du in das jeweilige Pflege- und Therapieteam integriert und wirst von erfahrenen Pflegefachkräften betreut. Außerdem besuchen dich regelmäßig Lehrende der Hochschule, um deine Praxiserfahrungen auf pflegewissenschaftlicher Grundlage mit dir zu reflektieren und damit deinen Theorie-Praxis-Transfer zu unterstützen.

Pflege ist ein duales Studium und verbindet Theorie und Praxis optimal miteinander. Hierfür schließt du einen Ausbildungsvertrag mit einem unserer Kooperationspartner, bei dem du einen Teil deiner Praxiseinsätze absolvierst und der dir eine monatliche Vergütung zahlt. Weitere Informationen findest du unter Bewerbung und Zulassung

Das duale Pflegestudium unterscheidet sich von anderen dualen Studienmodellen: Für das Pflegestudium sind gesetzlich mindestens 2.300 Stunden Praxis vorgeschrieben, die du in allen relevanten Bereichen der Pflege durchläufst. Einen Teil der Praxis absolvierst du zudem bei uns im Skills- und Simulationslabor (siehe "Studieninhalte"). In den ersten beiden Semestern finden am Ende der Vorlesungszeit nach den Prüfungen Praxisphasen statt. In den höheren Semestern gibt es auch in der Vorlesungszeit mehrwöchige Praxisphasen. In den Praxisphasen wirst du durch die Lehrenden der Hochschule sowie die Praxisanleitung der jeweiligen Einrichtungen eng begleitet.

Wenn du dual studierst, bist du aber nicht pausenlos an der Hochschule oder in der Praxis, sondern hast über deinen Kooperationspartner vollen gesetzlichen bzw. tariflichen Urlaubsanspruch.

Der Bedarf an hochschulisch qualifizierten Pflegefachpersonen wächst ständig. Auf dich wartet ein dynamisches Berufsfeld mit sehr guten Berufschancen und vielfältigen Karrieremöglichkeiten. Du übst einen gesellschaftlich und persönlich sinnvollen Beruf am Menschen aus. Deine Aufgaben umfassen dabei sowohl die Prävention und Gesundheitsförderung als auch die Heilung bzw. Linderung von Leiden. Dabei kannst du in allen Bereichen des Gesundheitswesens arbeiten, z.B. in Krankenhäusern, Psychiatrien, Pflegeheimen, Arztpraxen, ambulanten Pflegediensten, Kinderkliniken, Beratungsstellen oder auch in Einrichtungen des betreuten Wohnens. Derzeit etablieren sich weitere Einsatzgebiete wie z.B. die Schul- oder Gemeindegesundheitspflege, auf die du mit dem Studium bestens vorbereitet bist.

Als hochschulisch qualifizierte Pflegefachperson übernimmst du beispielsweise die Verantwortung für die Pflege besonders komplexer Fälle, bist in der Pflegeberatung tätig, sorgst für den Transfer neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Pflege, entwickelst und implementierst neue Pflegekonzepte oder bist als Praxisanleitung tätig. Dank der 2024 eingeführten Heilkundeübertragung kannst du zudem in den Bereichen chronische Wunden, Demenz und Diabeter Stoffwechsellage Tätigkeiten übernehmen, die bislang ausschließlich der Medizin vorbehalten waren.

Im Anschluss an dein Bachelorstudium kannst du auch ein Masterstudium absolvieren und danach promovieren. Dadurch eröffnen sich weitere Karrierewege, bspw. in Richtung Pflegepädagogik, Pflegemanagement, Pflegewissenschaft oder vertiefter Pflegepraxis (Advanced Nursing Practice, kurz: ANP).

Das Gesundheitswesen befindet sich angesichts der demographischen Entwicklung in einem tiefgreifenden Wandel. Neue Technologien und die Digitalisierung werden Pflege und Medizin in Zukunft stark verändern (Stichwort Pflege 4.0). Da braucht es Expertinnen und Experten wie dich, die diesen Wandel aus pflegewissenschaftlicher Perspektive mitgestalten. Das Ziel ist schließlich, innovative Lösungen für die Pflege von morgen zu finden.

Bewerbungszeitraum:

Wintersemester: ca. Mitte April bis 15. Juli

Wichtiger Hinweis: Für einzelne Studiengänge können abweichende oder verkürzte Bewerbungsfristen gelten. Bitte informiere dich beim jeweiligen Studiengang oder auf der Seite Bewerbung & Immatrikulation!

Dein Interesse für den Studiengang Pflege ist geweckt? Dann freuen wir uns auf deine Bewerbung! 

Alle allgemeinen Informationen und Details zu deiner Bewerbung und den Zulassungsvoraussetzungen haben wir für dich zusammengetragen.

Bitte beachten Sie als internationale Bewerberin oder internationaler Bewerber die Hinweise zu den erforderlichen Deutschkenntnissen!

Speziell für den Pflegestudiengang benötigst du noch einen Ausbildungsvertrag mit einem unserer Kooperationspartner. Du kannst dich zunächst auch ohne Ausbildungsvertrag bewerben und immatrikulieren, musst dann aber den Ausbildungsvertrag bis 31. Dezember des ersten Semesters nachreichen. Bis dahin bist du unter Vorbehalt immatrikuliert.

Dein Kooperationspartner zahlt dir einerseits eine monatliche Vergütung, andererseits ist er für einen Teil deiner Praxiseinsätze zuständig. Aber keine Sorge: Du durchläufst unabhängig von deinem Kooperationspartner alle gesetzlich vorgeschriebenen Praxisbereiche. Wenn du beispielsweise bei einem Pflegedienst bist, wirst du trotzdem zahlreiche Praxisphasen im klinischen Bereich haben und umgekehrt.

Wirf doch einen Blick auf die Liste unserer Kooperationspartner. Da ist bestimmt etwas dabei. Falls nicht, kannst du dir auch selbst eine Einrichtung suchen und uns als Kooperationspartner vorschlagen.

Du bist unsicher, welche Einrichtung zu dir passt oder hast Fragen zum Ausbildungsvertrag? Dann wende dich an Stefan Maurer, den Praxisbeauftragten des Pflegestudiengangs. Er berät und unterstützt dich gern!

Du verfügst bereits über eine abgeschlossene Pflegeausbildung?

Dann kannst du dir nach individueller Überprüfung viele Module anrechnen lassen und so dein Studium um mehrere Semester verkürzen. Bitte melde dich hierfür bei unserer Fachstudienberatung unter pflege(at)hs-kempten.de.

Offenheit, Toleranz und Akzeptanz sind für uns gelebte Werte. Unser Ziel ist es, allen Agierenden an der Hochschule Kempten Bildung im internationalen Kontext zu vermitteln. Dabei unterstützen wir hochschulweite, fakultätsübergreifende Maßnahmen zur Förderung internationaler Projekte ebenso wie die Begegnung unterschiedlicher Kulturen.

Im 6. Semester absolvierst du einen fünfwöchigen Praxiseinsatz im Ausland. Das Zielland sowie die konkrete Einrichtung kannst du frei wählen. Der Praxiseinsatz im Ausland soll einerseits deine interkulturelle Kompetenz fördern. Es soll dir aber auch wertvolle Einblicke in die Pflege in anderen Ländern geben, denn dort ist – anders als bei uns – die Pflege meist schon seit langem komplett akademisiert. 

Du möchtest mehr zu unserer internationalen Ausrichtung und deinen Studienmöglichkeiten im Ausland erfahren? Dann informier dich gerne über unser Portal.

 

Eine zentrale Übersicht der Studien- und Prüfungsordnungen – inklusive aller Versionen und Änderungen – findet ihr hier.

Masterstudiengänge

Aufbauend auf diesem Bachelorstudiengang bietet dir die Hochschule Kempten folgenden Masterstudiengang an:

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Pflege studieren – Ein Blick ins Studium

Unser Studiengang Pflege verbindet menschliche Nähe mit fundierter Wissenschaft und bereitet dich auf komplexe Pflegeprozesse vor. Im Mittelpunkt stehen praxisnahes Lernen, Werteorientierung und das Wohlbefinden der Menschen. Er richtet sich an alle, die die Pflege aktiv mitgestalten möchten.

Unser Skills- und Simulationslabor – praxisnah lernen

Pflege studieren heißt, wissenschaftlich fundiert zu denken und sicher im Handeln zu werden. Im modernen Skills- und Simulationslabor werden Theorie und Praxis verbunden: Studierende trainieren pflegerische Fertigkeiten, simulieren realitätsnahe Situationen und entwickeln Schritt für Schritt Sicherheit für den Berufsalltag.

Einblicke ins Skills- und Simulationslabor – so lernen wir in unseren modernen Räumen

Pflege studieren heißt, wissenschaftlich fundiert zu denken und gleichzeitig sicher im Handeln zu werden. In unserem modernen Skills- und Simulationslabor werden Theorie und Praxis optimal miteinander verbunden: Unsere Studierenden trainieren pflegerische Fertigkeiten, simulieren realitätsnahe Situationen und entwickeln Schritt für Schritt Sicherheit für den Berufsalltag.

In einem geschützten Lernumfeld können sie ihr Handeln ausprobieren, reflektieren und durch Feedback weiterentwickeln. Moderne Audio-Video-Übertragungstechnik unterstützt dabei die Analyse und Verbesserung der eigenen Kompetenzen. Neben fachlichem Wissen werden auch Empathie, Kommunikationsfähigkeit und interdisziplinäres Denken gezielt gefördert.
Das Skills- und Simulationslabor stärkt Selbstvertrauen, Handlungssicherheit und Teamgeist – wichtige Voraussetzungen für die professionelle Pflegepraxis. So werden unsere Studierenden optimal auf vielfältige Einsatzbereiche wie Klinik, ambulante und Langzeitpflege oder Psychiatrie vorbereitet und lernen, Pflege evidenzbasiert weiterzuentwickeln.

Der Empfang des Skills-und Simulationslabor mit Tresen

Pflegestützpunkt
Hier werden Materialien gelagert sowie Infusionen und Medikamente vorbereitet und ist erste Anlaufstelle für Patientinnen, Patienten und Angehörige.

Empfang mit Schreibtisch und Blick auf das ambulante Zimmer mit blauer Liege im Skills- und Simulationslabor

Pflegestützpunkt und Erstversorgung
Hier werden Patientinnen und Patienten eingeschätzt und auf die Aufnahme vorbereitet.

Pädiatrische Station im Skills- und Simulationslabor mit rotem Stillsessel und zwei Babybetten mit Säuglingspuppe

Pädiatrische Versorgung
Im generalistischen Studium werden Studierende auf die Versorgung aller Altersgruppen vorbereitet, einschließlich Neugeborener, Säuglinge sowie Kinder und Jugendliche.

Pädiatrische Versorgung
Für die Versorgung der Neugeborenen und Säuglingen gibt es einen gesonderten Raum, welcher derer besonderer Versorgungsansprüche authentisch nachstellt. 

Blick in das Akut-Pflegezimmer des Skills-und Simulationslabor mit zwei Krankenhausbetten in welchen die Simulationspuppen als Patienten liegen.

Akut klinische Versorgung
In diesem Raum wird ein Zimmer wie es in einer Klinik vorzufinden ist nachgestellt. Hier werden Studierende mit typischen und seltenen Pflegesituationen konfrontiert.

Akut klinische Versorgung
Die verschiedenen Simulatoren ermöglichen es Patientinnen und Patienten und deren Krankengeschichte zu simulieren. Durch die räumliche Ausstattung können Studierende trainieren auf die dargestellten Pflegesituation professionell zu reagieren. 

Akut klinische Versorgung
Dieser Pflegebereich ist mit einer barrierefreien Sanitärausstattung gestaltet. 

Ambulante Kurz- und Langzeitversorgung 
Da Studierende im Sinne des generalistischen Studiums auf die Versorgung von zu Pflegenden in ihrer Häuslichkeit vorbereitet werden, bietet dieser Raum die Möglichkeit die Häuslichkeit darzustellen. Je nach Szenario kann die Gestaltung entsprechend angepasst werden.

Debriefingraum mit Tischen und blauen Stühlen angeordnet um einen großen Bildschirm auf welchem das Akut-Pflegezimmer zu sehen ist

Debriefing-Raum
Die praktischen Lerneinheiten sind umgeben durch Sicherung theoretischer Grundlagen und Nachbesprechungen. In diesem Raum haben Studierende die Möglichkeit ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen zu beobachten und anschließend gemeinsam die Situationen zu reflektieren.

Debriefing-Raum
Die Räumlichkeiten umfassen einen weiteren, kleineren Debriefing-Raum welcher für kleine Lerngruppen vorgesehen ist. 

Überwachungsraum mit zwei Bildschirmen und Computer in welchen die Übungen via Kamera aus den Übungszimmern auf den Monitor übertragen werden

Regieraum
Im Regieraum können die Lehrenden die Studierenden während der Simulation beobachten und notieren, welche Aspekte in der Nachbesprechung aufgegriffen werden sollen. Außerdem werden von hier aus die Vitalwerte und Handlungen der Simulatoren gesteuert.

Zwei Pflegestudierende werden am Bett mit Simulationspuppe von der Lehrkraft des Skills- und Simulationslabor bei einer Übung zur Körperpflege angeleitet

Skillstraining Haarwäsche 
Hier wird die Haarwäsche im Bett trainiert. Dies schafft Handlungssicherheit. 

Skillstraining Körperpflege 
Die Ausstattung ermöglicht es, dass mehrere Studierende zeitgleich Pflegemaßnahmen trainieren können

Zwei Pflegestudierende üben das Aufrichten der Patienten-Simulationspuppe am Krankenbett

Skillstraining Körperpflege
Zu Beginn des Studiums trainieren Studierende die Körperpflege im Bett durchzuführen. 

Zwei Luftballons werden zur Übung mit Rasierschaum eingerieben und mit Einmalrasierern rasiert

Skillstraining Rasur
Manche Tätigkeiten können sehr realitätsnah, manche Tätigkeiten können nur angedeutet werden, dennoch wird hierdurch Handlungssicherheit, durch Kennenlernen der Utensilien und der Abläufe, angebahnt. 

Skillstraining 
Auf die Simulatoren können Moulagen angebracht werden, so dass authentische Wunden durch Studierende versorgt werden können. 

Multifunktionsraum
Der Multifunktionsraum kann flexibel eingesetzt werden z.B. für Gruppenarbeiten oder das Einüben von unterschiedlichen Skillstrainings. Außerdem können hier verschiedene Tätigkeiten gemeinsam eingeübt werden. 

Weitere Details zum Studiengang

Berufszulassung als Pflegefachfrau, Pflegefachmann oder Pflegefachperson

Nach dem erfolgreichen Abschluss des Studiums verleiht die Hochschule Kempten den akademischen Grad Bachelor of Science (B. Sc.). Außerdem erhältst du von der Regierung von Schwaben auf Antrag die Berufszulassung als Pflegefachfrau, Pflegefachmann oder Pflegefachperson.

Ansprechpersonen

Wir wissen, wie aufregend der Start in dein Studium sein kann. Darum ist uns wichtig, dass du Ansprechpersonen hast, die dir in allen Belangen rund um dein Studium weiterhelfen können.

  • Allgemeine Studienberatung
    Wenn du allgemeine Fragen rund um Studium und Bewerbung hast, wende dich bitte an die Allgemeine Studienberatung
     
  • Fachstudienberatung
    Wenn du Fragen zum Studiengang Pflege hast, wende dich bitte an die Fachstudienberatung oder sende eine E-Mail an pflege(at)hs-kempten.de

FAQ

Wieso sollte ich studieren und keine Ausbildung machen?

Als hochschulisch qualifizierte Pflegefachperson nimmst du verantwortungsvolle und anspruchsvolle Aufgaben wahr, hast bessere Verdienstmöglichkeiten und andere Karrieremöglichkeiten. In bestimmten Bereichen kannst du sogar Tätigkeiten ausüben, die bislang ausschließlich der Medizin vorbehalten waren.

Nähere Infos dazu findest du oben unter „Perspektive nach dem Studium“.

Wie gut sind meine Chancen einen Studienplatz zu erhalten, wenn ich mich bewerbe?

Sehr gut. Aktuell ist der Studiengang nicht zulassungsbeschränkt. Das bedeutet, dass du in jedem Fall ein Zulassungsangebot erhältst, wenn du dich bei uns bewirbst und über eine Hochschulzugangsberechtigung (Abi, Fachabi oder Zugang als beruflich Qualifizierte/r) verfügst. Weitere Infos zur Bewerbung.

Gibt es besondere Aufnahmevoraussetzungen?

Nein. Die einzige Besonderheit ist, dass du einen Ausbildungsvertrag benötigst, den du aber bis zum 31. Dezember des ersten Semesters nachreichen kannst.

Nähere Infos dazu findest du oben unter „Bewerbung und Zulassung“.

Ich habe zwar eine abgeschlossene Ausbildung, aber kein (Fach-)Abitur. Kann ich mich trotzdem bewerben?

Ja, es können auch beruflich qualifizierte Personen ohne Abitur oder Fachabitur zugelassen werden. Wie das geht, erfährst du auf unserer Seite Studieren ohne Abitur.

Für die Zulassung ist ein Beratungsgespräch notwendig. Schreibe einfach eine E-Mail an pflege(at)hs-kempten.de. Wir beraten dich gerne!

Ich habe bereits eine Ausbildung absolviert bzw. einschlägige Fort- und Weiterbildungen gemacht. Kann ich mir daraus etwas anrechnen lassen?

Mit einer abgeschlossenen pflegerischen Ausbildung ist grundsätzlich eine Anrechnung einzelner Module möglich.
Da der Pflegestudiengang auf wissenschaftlichem Niveau aufbaut, kann sich der Ausbildungsinhalt in mehreren Bereichen deutlich unterscheiden. Eine Anrechnung erfolgt daher individuell und in ausgewählten Fällen. Auch mit anderen Ausbildungswegen besteht unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit, einzelne Module anerkennen zu lassen – sofern Inhalt, Umfang und Niveau vergleichbar sind.

Bei Fragen hierzu melde dich bei unserer Fachstudienberatung unter pflege(at)hs-kempten.de.

Ich habe bereits ein anderes Studium absolviert oder angefangen. Kann ich mir daraus etwas anrechnen lassen?

Das kommt ganz auf den Einzelfall an. Grundsätzlich gilt, dass wir dir hochschulische Kompetenzen anrechnen müssen, es sei denn, zwischen deinen erworbenen Kompetenzen und denen des Zielmoduls in unserem Studiengang bestehen wesentliche Unterschiede. Hier musst du also genau prüfen, welche deiner bereits absolvierten Module zu den Modulen unseres Studiengangs passen.

Wenn du unsicher bist, ob bei dir eine Anrechnung möglich ist, dann wende dich bitte an unsere Fachstudienberatung pflege(at)hs-kempten.de. Anschließend stellst du einen Anrechnungsantrag über die Abteilung Studium. Dort bekommst du auch das Formular für den Anrechnungsantrag.

Ich kann bzw. möchte nicht mehr direkt mit pflegebedürftigen Menschen arbeiten. Habe ich mit diesem Studium die Chance, in andere Tätigkeitsfelder zu wechseln?

Grundsätzlich hat der Studiengang das Ziel, für die Arbeit mit pflegebedürftigen Menschen zu qualifizieren, wenn auch mit größerer Verantwortung und komplexeren Anforderungen. Zwar wirst du mit diesem Studium auch für Tätigkeiten qualifiziert, die über die unmittelbare Pflege hinausgehen. Wenn du aber gar keine pflegerischen Tätigkeiten (mehr) ausüben möchtest, ist dieses Studium nicht das richtige für dich. Vielleicht wäre dann unser Bachelorstudiengang Gesundheitsmanagement etwas für dich, der für Verwaltungs- und Managementtätigkeiten im Gesundheitswesen qualifiziert.

Was ist mit der Übertragung von Heilkunde gemeint?

Die Übertragung von Heilkunde ermöglicht dir, nach einer ärztlichen Diagnosestellung in den Bereichen chronische Wunden, Demenz und Diabetische Stoffwechsellage weitgehend eigenverantwortlich zu arbeiten. Damit besteht die Chance, die vertiefte Pflegepraxis in diesen Bereichen später zum beruflichen Schwerpunkt zu machen.

Werde ich mit dem Abschluss mehr Geld verdienen als bisher?

Davon gehen wir aus. Als Hochschule können wir jedoch keine Garantie geben, da Gehälter entweder tariflich festgelegt sind oder zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern frei ausgehandelt werden. Bei einer entsprechenden Tätigkeit ist beispielsweise eine Eingruppierung in Entgeltgruppe 9b TVöD möglich. Prinzipiell ist es so, dass Einrichtungen mit einem Interesse an akademisch gebildeten Pflegefachkräften wissen, dass sie diese auch adäquat bezahlen müssen. Bei entsprechendem Interesse finden die Einrichtungen in aller Regel auch Möglichkeiten der angemessenen Bezahlung. Das fällt Einrichtungen in privater Trägerschaft leichter als solchen in öffentlicher oder kirchlicher Trägerschaft, die vorgegebene Tarifsysteme haben. Möglichkeiten einer adäquaten Bezahlung gibt es aber auch dort.

Kann ich den Studiengang auch berufsbegleitend, in Teilzeit oder als Fernstudium studieren?

Du kannst das Studium ausschließlich als Präsenzstudiengang in Vollzeit studieren. 

Wie sieht mein Stundenplan aus? Wann habe ich Vorlesungen?


Das ändert sich von Semester zu Semester. Etwa ein bis zwei Monate vor Studienbeginn wird der Stundenplan festgelegt und kann von dir eingesehen werden, sobald du dich erfolgreich für den Studiengang beworben und immatrikuliert hast. Da es sich bei dem Studium um ein Vollzeitstudium handelt, musst du prinzipiell mit Lehrveranstaltungen an allen Werktagen der Woche rechnen, auch wenn es manchmal einen freien Tag geben kann.

Gibt es für die Lehrveranstaltungen eine Anwesenheitspflicht?

Durch das Studium mit Ausbildungsvertag unterliegst du in den theoretischen und praktischen Anteilen des Studiums der Anwesenheitspflicht. Die Anwesenheitszeiten müssen für die Zulassung zur Abschlussprüfung nachgewiesen werden.

Von wann bis wann geht jeweils das Semester und habe ich während der Semesterferien irgendwelche Verpflichtungen?

Die Semesterzeiten kannst du unter Termine einsehen. Die Praxisphasen nehmen jeweils einen Teil der Semesterferien in Anspruch.

Finden auch Lehrveranstaltungen auf Englisch statt? Wenn ja, wie viele und muss ich auch Prüfungen auf Englisch schreiben?

Die Unterrichtssprache ist Deutsch. Im Einzelfall kann eine Lehrveranstaltung auch auf Englisch angeboten werden, die dann auch in englischer Sprache geprüft wird. Dafür ist dein Schulenglisch völlig ausreichend.

Was kostet das Studium?

Der Studiengang ist gebührenfrei. Es entstehen lediglich die üblicherweise mit einem Studium verbundenen Kosten wie z.B. Semesterbeitrag und in sehr geringen Maß Kopierkosten, Anschaffung von Literatur. Hinzu kommen ggf. (ebenfalls geringe) Kosten für Exkursionen, den größten Teil hierfür trägt aber die Hochschule.