Artikel

  1. Hochschule Kempten
  2. Hochschule
  3. Aktuelles

02.07.2021

Schreibnacht "Write at Night" findet großen Anklang

AW und Sprachen

Die erste digitale Schreibnacht des Sprachenzentrums war ein voller Erfolg. "Write at Night" bot den Studierenden an drei aufeinander folgenden Abenden jede Menge Antworten auf ihre offenen Fragen rund ums Schreiben von Hausarbeiten, Abschlussarbeiten und Präsentationen. Mit der lockeren Atmosphäre und dem angenehmen Zeitfenster kam die Veranstaltung bei den Studierenden sehr gut an.

Wie finde ich Literatur für meine Seminararbeit? Was muss ich beim Schreiben in wissenschaftlichem Deutsch oder Englisch beachten? Was ist wichtig für das Design guter Präsentationsfolien? Über Antworten auf diese und ähnliche Fragen durften sich Studierende vom 8. bis 10. Juni 2021 bei „Write at Night“ freuen. Die Veranstaltung wurde vom Sprachenzentrum zum ersten Mal organisiert und bot eine Mischung aus Kurzvorträgen und individueller Beratung rund um das Thema Schreiben. Das Event fand – bedingt durch das Coronavirus – komplett online statt und erstreckte sich über drei Abende von 17:30 bis 20 Uhr.

Damit unterscheidet sich „Write at Night“ von der „langen Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten“, die von vielen Hochschulen angeboten wird, aber nur an einem Termin stattfindet und sich dann oft bis Mitternacht oder später erstreckt. (Wer nach getaner Arbeit bei sommerlichem Wetter noch zum Grillen nach draußen wollte, hatte bei „Write at Night“ dazu Gelegenheit.) Der Fokus lag auch nicht allein auf Seminar- oder Abschlussarbeiten, denn auch die Gestaltung von Präsentationsfolien oder Zeichensetzung wurden in Kurzworkshops behandelt. Ein weiterer willkommener Unterschied zu anderen Schreibnacht-Formaten war, dass gut die Hälfte der Workshops auf Englisch bzw. mit einem Fokus auf das Schreiben in Englisch angeboten wurde. Somit waren die Angebote gleichermaßen für internationale wie deutsche Studierende interessant.

Zum Programm beigetragen hatte auch die Hochschulbibliothek, deren Workshops zum Recherchieren und zum Zitieren mit der Software Citavi bei den Studierenden ebenfalls sehr gut ankamen.

Wer nach intensivem Zuhören eine Abwechslung brauchte, konnte an „bewegten Arbeitspausen“ teilnehmen, hier führte eine Trainerin der Techniker Krankenkasse durch sportliche Übungen, die sich auch mit wenig Platz rund um den Schreibtisch noch gut umsetzen ließen. Generell war das Ziel von „Write at Night“, die akademischen Inhalte in aufgelockerter Form zu vermitteln. So wurde für viele der Kurzvorträge eine Unterhaltungsform zwischen den Referenten gewählt: „Sag mal, wie ist das mit YouTube-Videos – darf man daraus eigentlich zitieren?“ 

Fragen zum Zitieren und Formatieren bildeten auch den Schwerpunkt der Anfragen in der individuellen Beratung. Aber auch wer eine Rückmeldung zur Zeitplanung in einer Präsentation benötigte, bekam hier ein Feedback. Für alle, die diese Gelegenheit zur individuellen Beratung verpasst haben, bietet das Sprachenzentrum bis zum Ende der Vorlesungszeit übrigens auch noch fortlaufende Beratungstermine auf Deutsch und Englisch an.

In der Evaluation zur Veranstaltung zeigten sich die Studierenden äußerst zufrieden: „Danke, dass Sie so etwas anbieten. Es hat mir sehr geholfen offene Fragen zu klären und neue Literatur zu finden!“ Von den Studierenden wurde angeregt, dass der Termin künftig schon früher im Semester stattfinden könnte. Im kommenden Wintersemester ist „Write at Night“ daher bereits für November geplant.

Zurück