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09.06.2026

Forschungsprojekt MAHALO

Hochschule und MAHA entwickeln Technologien für die Fahrzeugvermessung der Zukunft

PRESSEMITTEILUNG UNTERNEHMEN FR630000_001-de 1 / 3 Juni 2026 Vom Hörsaal in die Fahrzeugvermessung von morgen MAHA und Hochschule Kempten starten MAHALO • Mit dem Forschungsprojekt MAHALO – MAHA Location & Orientation Measurement – setzen MAHA SE & Co. KG und die Hochschule Kempten das erste gemeinsame Vorhaben im Rahmen ihres Kooperationsvertrags um. Das auf zwölf Monate angelegte Projekt mit einem Volumen von rund 160.000 EUR entwickelt neue Verfahren zur Lokalisierung und Positionsbestim- mung. Damit rückt eine Schlüsseltechnologie für die nächste Generation moderner Fahrzeug- prüf- und Messtechnik in den Fokus. Für die strategische Partnerschaft zwischen MAHA und der Hochschule Kempten markiert das Projekt einen wichtigen Meilenstein. Haldenwang, 9. Juni 2026. MAHA, einer der weltweit führenden Hersteller von Fahrzeugprüf- und Hebetechnik, vertieft seine Forschungspartnerschaft mit der Hochschule Kempten. Am MAHA- Stammsitz im Allgäu wurde am 21. Mai der offizielle Startschuss für das erste gemeinsame For- schungsvorhaben MAHALO bekannt gegeben. Es ist das erste gemeinsame Vorhaben innerhalb des bestehenden Kooperationsvertrags, den beide Partner im vergangenen Jahr geschlossen haben. Das Projekt verbindet die anwendungsnahe Expertise von MAHA mit der wissenschaftlichen Tiefe der Hochschule Kempten und schafft die Grundlage für eine neue Generation präziser Fahrzeug- prüf- und Messverfahren. Zwölf Monate für mehr Präzision Das Projekt MAHALO läuft von September 2026 bis August 2027 und wird auf MAHA-Seite von Markus Schmid, Leiter Forschung der MAHA Group, verantwortet. Auf Seiten der Hochschule Kempten verantwortet Prof. Dr. Bernd Pinzer, Leiter des Instituts für Maschinelles Sehen, kurz IMS, das Vorhaben. Im Mittelpunkt steht die Weiterentwicklung von Methoden zur Positionsbestimmung. Gemeint ist die präzise Ermittlung von Position und räumlicher Orientierung für moderne Fahrzeug - und Prüfanwendungen. Ziel des Forschungsteams ist es, bestehende Verfahren systematisch zu er- weitern und neue Ansätze zu identifizieren, die wirtschaftlicher und zugleich leistungsfähiger sind. Vom MAIA-Prototyp in die nächste Generation Ausgangspunkt des Projekts ist MAIA, der hauseigene MAHA-Forschungsprototyp für die automa- tisierte Fahrzeugvermessung. Bislang stützt sich MAIA für die Lokalisierung auf vergleichsweise kostenintensive Hardware und ist auf externe Kalibriermessungen angewiesen. Beides erschwert den Schritt vom Laboraufbau in den industriellen Einsatz. MAHALO setzt genau hier an: Das Forschungsteam untersucht alternative Methoden, mit denen sich die Position und Orientierung zuverlässig, wirtschaftlich und ohne aufwendige Kalibrierung bestimmen lassen. Die Ergebnisse fließen unter anderem direkt in die Weiterentwicklung von MAIA ein. Zugleich legen sie eine wichtige technologische Grundlage für künftige Produktgenerationen im Portfolio von MAHA. PRESSEMITTEILUNG UNTERNEHMEN FR630000_001-de 2 / 3 Strategische Investition in den Forschungsstandort Allgäu „Mit MAHALO setzen wir das erste sichtbare Zeichen, dass unsere Kooperation mit der Hoch- schule Kempten weit mehr ist als eine Absichtserklärung. Wir investieren gezielt dort, wo wissen- schaftliche Tiefe und industrielle Anwendung zusammenfinden – und stärken damit zugleich den Forschungsstandort Allgäu“, erklärt Dr. Peter Geigle, Geschäftsführer der MAHA Group. „Die The- men, an denen wir gemeinsam arbeiten, entscheiden mit darüber, wie Fahrzeuge in fünf oder zehn Jahren geprüft und vermessen werden.“ Auch die Hochschule Kempten wertet das Projekt als Auftakt für eine langfristige Zusammenar- beit. „MAHALO ist ein Paradebeispiel für gelungenen Wissens- und Technologietransfer: Konkrete industrielle Fragestellungen treffen auf exzellente Forschung. Davon profitieren beide Seiten – und vor allem unsere Studierenden, die unmittelbar an realen Aufgabenstellungen mitarbeiten können“, so Prof. Dr. Regina Schreiber, Vizepräsidentin für Forschung und Transfer der Hochschule Kempten. Positionsbestimmung – mehr als nur ein Koordinatenpunkt Unter Positionsbestimmung versteht die Forschung die kombinierte Ermittlung von Position und Orientierung eines Objekts im Raum. Entscheidend ist also nicht nur, wo sich etwas befindet, son- dern auch, wie es ausgerichtet ist. In der Fahrzeugprüf- und Messtechnik ist diese Information von zentraler Bedeutung. Sie spielt etwa bei der Kalibrierung von Fahrerassistenzsystemen, bei modernen Achsmessverfahren oder bei der automatisierten Positionierung von Prüfaufbauten eine wichtige Rolle. Robuste und kosten- effiziente Verfahren zur Positionsbestimmung gelten daher branchenübergreifend als eine der Schlüsseltechnologien für die zunehmend automatisierte Werkstatt und Prüfstelle der Zukunft.

Die Hochschule Kempten und die MAHA SE & Co. KG starten mit dem Forschungsprojekt “MAHALO (MAHA Location & Orientation Measurement)” ihr erstes gemeinsames Vorhaben im Rahmen des bestehenden Kooperationsvertrags. Das Projekt markiert einen wichtigen Meilenstein der strategischen Partnerschaft zwischen Wissenschaft und Wirtschaft im Allgäu.

Unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Bernd Pinzer, Leiter des IMS - Institut für Maschinelles Sehen der Hochschule Kempten, werden in den kommenden zwölf Monaten neue Verfahren zur präzisen Positions- und Orientierungsbestimmung entwickelt. Ziel ist es, bestehende Technologien weiterzuentwickeln und innovative Ansätze zu erforschen, die leistungsfähiger und zugleich wirtschaftlicher einsetzbar sind.

Neue Ansätze für die Positionsbestimmung
Die sogenannte Positionsbestimmung spielt eine zentrale Rolle in modernen Fahrzeugprüf- und Messsystemen. Sie ermöglicht nicht nur die genaue Lokalisierung eines Fahrzeugs oder Messobjekts, sondern auch die Erfassung seiner räumlichen Ausrichtung. Solche Verfahren werden unter anderem bei der Kalibrierung von Fahrerassistenzsystemen, der Achsvermessung sowie in automatisierten Prüfprozessen benötigt.

Ausgangspunkt des Projekts ist der von MAHA entwickelte Forschungsprototyp “MAIA”, ein System zur automatisierten Fahrzeugvermessung. Im Rahmen von MAHALO untersucht das Forschungsteam alternative Methoden, die eine präzise Lokalisierung ohne aufwendige Kalibrierung und kostenintensive Hardware ermöglichen. Die Ergebnisse sollen direkt in die Weiterentwicklung des Systems einfließen und zugleich neue Grundlagen für zukünftige Generationen von Fahrzeugprüftechnik schaffen.

„Mit MAHALO setzen wir das erste sichtbare Zeichen, dass unsere Kooperation mit der Hochschule Kempten weit mehr ist als eine Absichtserklärung. Wir investieren gezielt dort, wo wissenschaftliche Tiefe und industrielle Anwendung zusammenfinden und stärken damit zugleich den Forschungsstandort Allgäu. Die Themen, an denen wir gemeinsam arbeiten, entscheiden mit darüber, wie Fahrzeuge in fünf oder zehn Jahren geprüft und vermessen werden“, erklärt Dr. Peter Geigle, Geschäftsführer der MAHA Group.

Wissenstransfer stärkt den Forschungsstandort Allgäu
Auch aus Sicht der Hochschule steht das Projekt beispielhaft für den erfolgreichen Transfer von Forschungsergebnissen in die Praxis. „MAHALO ist ein Paradebeispiel für gelungenen Wissens- und Technologietransfer: Konkrete industrielle Fragestellungen treffen auf exzellente Forschung. Davon profitieren beide Seiten und vor allem unsere Studierenden, die unmittelbar an realen Aufgabenstellungen mitarbeiten können“, betont Prof. Dr. Regina Schreiber, Vizepräsidentin für Forschung und Transfer der Hochschule.

Das Projekt läuft von September 2026 bis August 2027 und verfügt über ein Gesamtvolumen von rund 160.000 Euro. Mit MAHALO stärken die Hochschule und MAHA gemeinsam den Forschungs- und Innovationsstandort Allgäu und leisten einen Beitrag zur Entwicklung zukünftiger Technologien für die automatisierte Fahrzeugprüfung.

Foto: Prof. Dr. Regina Schreiber, Vizepräsidentin Forschung und Transfer der Hochschule Kempten und Dr. Peter Geigle, Geschäftsführer, MAHA Group vor dem Forschungsprototypen MAIA am MAHA-Stammsitz in Haldenwang. Bildnachweis: MAHA Group

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