Wie verbindet man Technik, Wirtschaft und Vertrieb im Berufsalltag? Konstantin Nowotny studierte Wirtschaftsingenieurwesen Maschinenbau an der Hochschule Kempten und arbeitet heute als Head of Business Segment Formwork Accessories bei PERI. In seinem Job verbindet er technische Zusammenhänge mit Produktmanagement, Business Development, Einkauf und Vertrieb – und arbeitet dabei mit Tochtergesellschaften weltweit zusammen.
Konstantin Nowotny ist Segmentleiter bei PERI in Weißenhorn und verantwortet ein eigenes Teilgeschäftsfeld. Gemeinsam mit seinem Team steuert er das Portfolio für Handelsware und Bauzubehör im Bereich Schalung – vom Produktmanagement und Business Development bis zur Umsatz- und Margenentwicklung.
Dazu gehört auch, verschiedene Bereiche wie Marketing und Einkauf zusammenzubringen. Obwohl sein Arbeitsplatz in der Unternehmenszentrale liegt, arbeitet er regelmäßig mit internationalen Tochtergesellschaften zusammen und ist weltweit unterwegs.

Gemeinsam mit den weltweiten Tochtergesellschaften von PERI entwickelt Konstantin passende Produktportfolios und Geschäftsmodelle. Dabei geht es darum, welche Produkte angeboten werden, woher sie beschafft werden und wie daraus ein tragfähiger Business Case für Einkauf und Vertrieb entsteht.
Für Konstantin zahlt das Wirtschaftsingenieurwesen heute „praktisch eins zu eins“ auf seinen Beruf ein. Im Studium lernte er, technische Zusammenhänge zu verstehen und mit wirtschaftlichen Fragestellungen zu verbinden.
Besonders wichtig ist für ihn dabei die Verbindung bis hin zum Vertrieb, den er bereits im Studium als Schwerpunkt gewählt hatte. Diese End-to-End-Sicht – von Technik über Wirtschaftlichkeit bis zum Markt – benötigt er heute täglich.
Besonders gerne erinnert sich Konstantin an die gemeinsame Zeit mit seinen Kommilitonen, die Klausurvorbereitung und den Austausch nach den Praxisphasen.
Prägend war für ihn auch sein zweites Praxissemester: Für ein Praktikum bei BMW ging er nach Südafrika. Die frühe Erfahrung in einem internationalen Umfeld habe ihm für seinen weiteren beruflichen Weg viel mitgegeben.
Bleibt wissbegierig.
Entscheidend sei nicht, jedes Detail aus dem Studium dauerhaft im Kopf zu behalten. Wichtiger seien solide Grundlagen und die Fähigkeit, neues Wissen später auf andere Situationen zu übertragen. Konstantin empfiehlt außerdem, die Studienzeit zu nutzen, um eigene Interessen und Stärken zu entdecken. Dabei sei der Austausch mit Kommilitoninnen und Kommilitonen genauso wertvoll wie die Vorlesungen selbst.
Für ihn selbst war Kempten dabei ein Wendepunkt: Während ihm die Schulzeit wenig Freude machte, fühlte sich das Studium für ihn vom ersten Tag an anders an. Rückblickend würde er jederzeit wieder in Kempten studieren.
Wirtschaftsingenieurwesen Maschinenbau verbindet technische und wirtschaftliche Kompetenzen und kann deshalb zu Schnittstellenfunktionen zwischen Entwicklung, Produktmanagement, Einkauf, Vertrieb und Business Development führen.
Konstantin Nowotnys Karriere zeigt einen möglichen Weg: Heute verantwortet er bei PERI ein internationales Geschäftssegment und verbindet technische Produktanforderungen mit Portfolioentwicklung, Beschaffung, Vertrieb und wirtschaftlicher Steuerung.
Du interessierst dich für Technik und Wirtschaft oder möchtest herausfinden, welcher Studiengang zu deinen Interessen passt? Dann kannst du hier weitermachen:
1. Wirtschaftsingenieurwesen Maschinenbau an der Hochschule Kempten studieren
2. Herausfinden, welches Studium zu dir passt
3. Studium beim Schnupperstudium ausprobieren
4. Praktikum oder Studium im Ausland planen
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