Wie wird aus einem BWL-Studium ein eigenes Content-Business? Stefanie Haid schloss 2025 ihr Betriebswirtschaftsstudium an der Hochschule Kempten ab und arbeitet heute selbstständig als Content Creatorin im Sport-, Outdoor-, Reise- und Lifestylebereich. Aus dem Studium helfen ihr besonders analytisches Denken sowie strukturiertes und strategisches Arbeiten – vieles in der Content Creation lernte sie zusätzlich durch Praxiserfahrung und „Learning by Doing“.
Stefanie Haid arbeitet heute selbstständig als Content Creatorin. Ihr Schwerpunkt liegt auf Inhalten rund um Sport, Outdoor, Reisen und Lifestyle.
Dabei besteht ihr Beruf nicht nur aus Fotos, Videos oder Social-Media-Posts. Als Selbstständige übernimmt sie gleichzeitig Aufgaben aus Marketing, Kundenkommunikation, Projektorganisation, Kooperationen, Analyse und kaufmännischer Unternehmensführung.
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Zu Stefanies Arbeitsalltag gehören unter anderem:

Für Stefanie sind heute weniger einzelne Studieninhalte entscheidend als die Art zu denken, die sie im Studium gelernt hat. Besonders hilfreich ist für sie, Zusammenhänge zu erkennen, Informationen zu analysieren und daraus Strategien und Konzepte zu entwickeln.
Gerade in der Content Creation sei vieles „Learning by Doing“. Viele praktische Fähigkeiten eignete sie sich selbst an. Das Betriebswirtschaftsstudium gab ihr dafür vor allem eine Grundlage für strukturiertes und strategisches Arbeiten.
Besonders gerne erinnert sich Stefanie an die Zeit mit ihren Kommilitoninnen und Kommilitonen sowie an die Erfahrungen aus dem Praxissemester.
Ihr Rat passt dazu: Studierende sollten die Zeit nutzen, um unterschiedliche Bereiche kennenzulernen, Praktika zu machen und Dinge auszuprobieren – auch wenn sie zunächst nicht direkt zum Studium passen. Oft wird erst durch solche Erfahrungen deutlich, welche Tätigkeiten Spaß machen und wo die eigenen Stärken liegen.
„Probiert euch während des Studiums so viel wie möglich aus.“
Stefanie empfiehlt, Praktika zu machen, Praxiserfahrung zu sammeln und auch Bereiche auszuprobieren, die zunächst nicht direkt mit dem eigenen Studium verbunden erscheinen. Vieles lerne man am Ende erst durch „Learning by Doing“.
Ein Betriebswirtschaftsstudium kann zu sehr unterschiedlichen beruflichen Wegen führen. Stefanie Haids Beispiel zeigt eine Möglichkeit abseits klassischer Unternehmensfunktionen: Sie verbindet heute Content Creation mit Marketing, Kundenkommunikation, Projektorganisation, Analyse und unternehmerischen Aufgaben.
Gerade ihre Selbstständigkeit zeigt, wie betriebswirtschaftliches Denken auch in kreativen Berufsfeldern eingesetzt werden kann. Dabei helfen ihr insbesondere analytisches Denken, strategisches Arbeiten und die Fähigkeit, unterschiedliche Aufgaben und Informationen strukturiert zusammenzuführen.
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