Marian Wölfle: Wirtschaftsingenieur Maschinenbau in der E-Mobilität

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Marian Wölfle studierte Wirtschaftsingenieurwesen Maschinenbau an der Hochschule Kempten und schloss 2018 seinen Bachelor ab. Heute arbeitet er als Programmmanager bei GROB-WERKE in Mindelheim und koordiniert Projekte im Anlagen- und Maschinenbau rund um Hochvoltbatterien und Elektrifizierung für den internationalen Automobilbau. Dabei verbindet er technisches Verständnis mit Projektmanagement, fachlicher Führung und internationaler Zusammenarbeit.

Studiengang
Wirtschaftsingenieurwesen Maschinenbau
Abschluss
Bachelor of Engineering, 2018
Aktueller Job
Programm-Manager
Firma
GROB-WERKE GmbH & Co. KG

Projektmanager der Projektmanager

So beschreibt Marian Wölfle seinen heutigen Beruf selbst. Als Programmmanager bei GROB-WERKE in Mindelheim arbeitet er im Anlagen- und Maschinenbau für Hochvoltbatterien und Elektrifizierung im internationalen Automobilbau.

Hinter der kurzen Beschreibung steckt eine Aufgabe mit vielen Schnittstellen: Marian plant Projekte und definiert Ziele, verfolgt Fortschritte und verantwortet Projekt- und Programmreportings. Wenn Schwierigkeiten nicht innerhalb eines Projekts gelöst werden können, gehört auch die Eskalation auf Managementebene zu seinen Aufgaben.

Gleichzeitig führt er Projektmanager fachlich und arbeitet in einer Matrixorganisation. Statt also nur ein einzelnes Projekt im Blick zu behalten, muss er mehrere Zusammenhänge, Beteiligte und Ziele zusammenführen.

Sein Arbeitsumfeld passt dabei unmittelbar zum Geschäftsfeld seines Arbeitgebers: GROB entwickelt und produziert unter anderem Anlagen für Elektromobilität und Batteriesysteme. Dazu gehören Produktionslösungen für Batteriezellen, Batteriemodule und Batteriepacks sowie elektrische Antriebe.

Hier geht´s zum LinkedIn-Profil: Marian Wölfle

Wenn Technik und Management zusammenkommen

Genau diese Verbindung findet sich bereits in Marians Studium wieder. Wirtschaftsingenieurwesen Maschinenbau kombiniert technische Fragestellungen mit wirtschaftlichen, organisatorischen und sozialen Themen.

Für seinen heutigen Beruf sind für Marian insbesondere Projektmanagement, interkulturelle Kompetenz, Personalführung und die Soft Skills aus den allgemeinen Wahlpflichtfächern relevant.

Damit nutzt er nicht nur technisches Wissen. Auch die Fähigkeit, unterschiedliche Beteiligte zusammenzubringen, Projekte strukturiert zu steuern und mit Menschen zusammenzuarbeiten, gehört für ihn zum Berufsalltag.

Diese Kombination ist auch heute zentraler Bestandteil des Wirtschaftsingenieurwesens Maschinenbau an der Hochschule Kempten: Der Studiengang ist auf die Vernetzung technischer, wirtschaftlicher, sozialer und internationaler Aufgaben ausgerichtet.

Praxisbezug, der Marian in Erinnerung geblieben ist

Wenn Marian an sein Studium zurückdenkt, hebt er vor allem den Praxisbezug hervor. Positiv in Erinnerung geblieben ist ihm außerdem die fachliche Begleitung, die er an der Hochschule im Vergleich zu einer Universität wahrgenommen hat.

Dass Theorie nicht für sich allein steht, ist für ihn ein wichtiger Punkt. Denn auch in seinem heutigen Beruf geht es darum, Wissen in konkreten Projekten anzuwenden, Entscheidungen zu treffen und Lösungen in einem industriellen Umfeld umzusetzen.

Der Praxisgedanke findet sich auch im heutigen Studiengang wieder: Zum Bachelor Wirtschaftsingenieurwesen Maschinenbau gehören anwendungsbezogene Inhalte und ein praktisches Studiensemester.

Vom einzelnen Projekt zum gesamten Programm

Marians heutige Position zeigt gleichzeitig, wie sich Aufgaben im Laufe eines Berufswegs weiterentwickeln können. Als Programmmanager geht sein Blick über die Steuerung eines einzelnen Projekts hinaus.

Er koordiniert Projektmanager fachlich, setzt Zielstellungen, verfolgt den Projektfortschritt und bündelt Informationen im Programmreporting. Damit bewegt er sich zwischen operativer Projektarbeit und Managementebene.

Gerade bei internationalen Projekten im Automobil- und Anlagenbau kommt eine weitere Kompetenz aus seinem Studium hinzu: interkulturelle Zusammenarbeit. GROB selbst ist im Bereich Elektromobilität international tätig und entwickelt am Standort Mindelheim unter anderem Technologien für elektrische Antriebe und Batteriesysteme.

Anwenden statt nur theoretisch verstehen

In angewandten technischen Berufen empfehle ich die Hochschule vor der Universität – Praxiserfahrung und das Anwenden des Erlernten stehen hier für mich vor theoretischer Fähigkeit.“

Das ist der klare Rat, den Marian an Menschen gibt, die heute zwischen Hochschule und Universität oder generell vor ihrer Studienwahl stehen.

Sein Rat spiegelt das wider, was ihm selbst aus seinem Studium besonders in Erinnerung geblieben ist: Fachwissen ist wichtig – für seinen beruflichen Weg war aber ebenso entscheidend, dieses Wissen anwenden und mit anderen Menschen gemeinsam in Projekte übersetzen zu können. 

Was kann man mit Wirtschaftsingenieurwesen Maschinenbau machen?

Marians Berufsweg ist ein konkretes Beispiel dafür, welche Aufgaben nach einem Studium des Wirtschaftsingenieurwesens Maschinenbau möglich sein können.

In seiner heutigen Rolle kommen Maschinen- und Anlagenbau, Projektmanagement, internationale Zusammenarbeit und fachliche Führung zusammen. Damit arbeitet er genau an einer Schnittstelle, auf die das Studium ausgerichtet ist.

Der Bachelor Wirtschaftsingenieurwesen Maschinenbau wird an der Hochschule Kempten weiterhin angeboten. Das Studium umfasst heute sieben Semester und 210 ECTS und kann in Vollzeit oder dual absolviert werden.

Marians Weg ist dabei ein persönliches Beispiel und kein festgelegter Karriereverlauf. Er zeigt aber, wie aus der Verbindung von Technik und Wirtschaft später Verantwortung für komplexe internationale Projekte und Programme entstehen kann.

Wie es für dich weitergehen kann

Du interessierst dich für die Verbindung von Wirtschaft und Maschinenbau oder möchtest herausfinden, welcher Studiengang zu dir passt? Dann kannst du hier weitermachen:

  1. Wirtschaftsingenieurwesen Maschinenbau an der Hochschule Kempten studieren
  2. Herausfinden, welches Studium zu dir passt
  3. Studium beim Schnupperstudium ausprobieren