Die feierliche Einweihung unseres neuen Optiklabors stellte einen wichtigen Meilenstein in der Weiterentwicklung des IMS dar.

Nach intensiver Planungs- und Bauphase konnten die neuen Räumlichkeiten erstmals den Kollegen und Studierenden der Maschinenbaufakultät vorgestellt werden. Neben der Präsentation des neuen Raums H121b - oder markanter: „The Hall“ - bot die Veranstaltung die Gelegenheit, die vielfältigen Forschungs- und Anwendungsfelder des IMS in den Bereichen optische Messtechnik, Bildaufnahme, Bildverarbeitung und KI-gestützte Bildauswertung sichtbar zu machen.
Den offiziellen Auftakt bildete die Rede des Institutsleiters Michael Layh. Er hob die Bedeutung des neuen Optiklabors für Forschung, Lehre und Technologietransfer hervor und betonte dessen Rolle als interdisziplinäre Plattform, die klassische optische Messtechnik mit modernen Methoden der digitalen Bildverarbeitung und künstlichen Intelligenz verbindet. Besonders unterstrich er den Mehrwert des großzügigen Laborraums für Forschungsprojekte, studentische Arbeiten und Praktika und dankte allen Beteiligten für ihren Einsatz bei Planung und Umsetzung. Die Umwidmung von bestehenden Räumen innerhalb des Campuses und der vollständige Umbau sowie Raumneuordnung hatte den Charakter eines Pilotprojekts, das es so an der Hochschule Kempten noch nicht gab.
Anschließend sprach Dekan Martin Schirra, der das neue Labor in den Kontext der Fakultät Maschinenbau einordnete und dessen Bedeutung für Forschung und Ausbildung hervorhob. Die enge Verbindung von optischer Sensorik und datengetriebenen Verfahren eröffne neue Perspektiven, insbesondere für Studierende, die frühzeitig mit modernen, praxisnahen Systemen arbeiten könnten.
Den Abschluss der Reden übernahm Hochschulpräsident Wolfgang Hauke. Er stellte die Laboreinweihung in einen übergeordneten institutionellen Zusammenhang und betonte die wachsende Bedeutung optischer Technologien. Das neue Optiklabor stehe beispielhaft für den Anspruch der Hochschule, anwendungsnahe und gesellschaftlich relevante Forschung zu fördern und bezeichnete das IMS als Aushängeschild der Hochschule Kempten.
Im Anschluss konnten die im Institut abgedeckten Anwendungen erkundet und ausgetestet werden. An verschiedenen Stationen erklärten Mitarbeitende des IMS die eingesetzten Systeme und laufenden Forschungsprojekte. Schwerpunkte bildeten dabei die dreidimensionale Messtechnik mit 3D-Messarmen sowie eine Time-of-Flight-Kamera - ergänzt durch Drohnen mit optischen Sensoren sowie eine Thermalkamera.
Insgesamt zeigte die Laboreinweihung eindrucksvoll die technologische Vielfalt und Leistungsfähigkeit des neuen Optiklabors. Die moderne Infrastruktur und die breite Palette an Anwendungen schaffen hervorragende Voraussetzungen für innovative Forschung und praxisnahe Lehre und unterstreichen die zentrale Rolle des Labors für die zukünftige Entwicklung des IMS.



