Wie können kontextbasierte und multimodale Objektdetektoren effizient dazu genutzt werden winzige Objekte zu detektieren?

Dieser und viele weiterer Fragen widmet sich Johannes, Doktorand am IMS. Dessen Forschung beschäftigt sich mit der Detektion winziger Objekte mithilfe moderner Objektdetektorarchitekturen beschäftigt. Der Fokus liegt dabei auf multimodaler und kontextbasierter Bildverarbeitung für sicherheitsrelevante Anwendungen.
Sein akademischer Werdegang begann mit einem Bachelorstudium der Medizintechnik (B. Eng.) an der TH Nürnberg, gefolgt von einem Masterstudium (M. Sc.) der Informatik an der Hochschule Kempten. Die Kombination dieser beiden Fachrichtungen prägt seine heutige Forschung an der Schnittstelle von Ingenieurwissenschaften und künstlicher Intelligenz.
Im Rahmen seiner Masterarbeit arbeitete er eng mit der Bergwacht zusammen und implementierte erste Objektdetektoren für Anwendungen in der Sicherheitsforschung. Aus dieser Zusammenarbeit entstand das Projekt KIResQ, bei dem Personen auf Infrarotbildern von Drohnen mithilfe KI-basierter Methoden detektiert wurden. Ziel war es, Such- und Rettungseinsätze insbesondere unter schwierigen Sicht- und Geländebedingungen effizienter zu unterstützen.
In seiner Promotion knüpft er an diese Arbeiten an und untersucht die Leistungsfähigkeit verschiedener Objektdetektorarchitekturen zur Erkennung winziger Objekte. Dabei stehen sowohl methodische Aspekte als auch die Anwendung auf reale Datensätze im Vordergrund. Seine Forschung verbindet moderne KI-Methoden mit praxisnahen Einsatzszenarien und leistet damit einen Beitrag zur Weiterentwicklung intelligenter Bildauswertungssysteme in der Sicherheitsforschung.