Artikel

  1. Hochschule Kempten
  2. Forschung
  3. Forschungszentrum Allgäu

Aktuelles

25.01.2023

Landtagsvertreter zu Gast im IFM

Das zukunftsweisende Forschungsfeld der Fahrerassistenz und vernetzten Mobilität stand am vergangenen Montag im Mittelpunkt eines Besuchs des CSU-Fraktionsvorsitzenden Thomas Kreuzer am gleichnamigen Institut der Hochschule Kempten im Innovationspark Benningen.

V. l. n. r.: Eva Wüstum, Forschungskommunikation; Prof. Dr. Wolfgang Hauke, Präsident Hochschule Kempten; Alexander König, Stellv. CSU-Fraktionsvorsitzender; Prof. Dr. Winfried Bausback, Stellv. CSU-Fraktionsvorsitzender; Mechthilde Wittmann, MdB; Thomas Kreuzer, CSU-Fraktionsvorsitzender; Tobias Reiß, Parlamentarischer Geschäftsführer der CSU-Fraktion; Prof. Bernhard Schick, Leiter IFM und Professor für Fahrzeugtechnik an der Hochschule Kempten, Prof. Dr. Rolf Jung, Leiter des IFM. Bildnachweis: CSU-Fraktion

Das IFM – Institut für vernetzte Mobilität und Fahrerassistenz stellte für die 10-köpfige Landtagsdelegation ein Programm-Highlight im Rahmen der Bezirksreise Schwaben dar. Hochschulpräsident Prof. Dr. Wolfgang Hauke sowie die Institutsleiter Prof. Bernhard Schick und Prof. Dr. Rolf Jung informierten über den Aufbau, Entwicklung und aktuelle Projekte des zukunftsweisenden Instituts. Nicht nur das IFM, auch der gesamte interkommunale Innovationspark Benningen-Hawangen in der Nähe des Allgäu Airport hat eine beeindruckende Entwicklung genommen. Dazu gehören Ansiedlungen neuer großer und mittelständischer Unternehmen aus der Automotive Branche, wie Continental, MdynamiX, Piech Automotive und mehreren Startups.

„Die Grundvoraussetzungen hier am Standort sind sehr gut und werden für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zunehmend attraktiver“, erläutert Prof. Schick und betont damit vor allem die einzigartige technologische Infrastruktur. Im Fokus der IFM-Aktivitäten stünden nun der Ausbau von KI-Kompetenzen, der Aufbau weiterer Fahrsimulatoren, die geplante 5G-Campusanlage sowie die Idee einer autonomen ÖPNV-Anbindung. „Der Schulterschluss zu den Industrieunternehmen im Innovationspark ermöglichen den Transfer von Wissen und Mitarbeitenden in die Industrie und schafft Technologiechancen von morgen“, so der IFM-Leiter.
Als Mitglied des Kuratoriums der Hochschule liegt Thomas Kreuzer die zukunftsfähige Entwicklung der Allgäuer Lehr- und Forschungsstätte besonders am Herzen: „Hier am Institut für Fahrerassistenz und vernetzte Mobilität ist Bayern weltweit mit an der Spitze beim Thema autonomes Fahren. Für die Unterstützung der Spitzenforschung in diesem Innovationsfeld, das vom damaligen Ministerpräsident Seehofer angestoßen wurde, machen wir uns auch zukünftig für eine finanzielle Förderung stark. Denn hier sind die Arbeitsplätze von morgen für den Automobilbau zuhause.“

Über das IFM – Institut für Fahrerassistenz und vernetzte Mobilität
Das IFM führt die Forschungsbereiche Fahrerassistenz und vernetzte Mobilität zusammen. Im Zentrum seiner Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten stehen automatisiertes Fahren, die Interaktion von Menschen mit zukünftigen Technologien, virtuelle Entwicklungsmethoden sowie Digitalisierung und Vernetzung. Seit 2020 profitieren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des IFM von hochmodernen Forschungslaboren, Werkstätten und Büroräumen im Institutsneubau auf dem Gelände der FAKT-motion GmbH. Die unmittelbare Nähe zur FAKT-Teststrecke ist ein wesentlicher Standortfaktor, um die Kompetenzen im Bereich des automatisierten Fahrens weiter auszubauen. Ein einzigartiger dynamischer Fahrsimulator, digitale Zwillinge von über 200 km Strecken rund um Memmingen schaffen neue Möglichkeiten der Virtualisierung und damit die Brücke von Simulation und Fahrversuch zu schließen. Weitere Zukunftsthemen sind in Punkto Nachhaltigkeit die smarte Kombination von innovativer Gebäudetechnik mit neuester Fahrzeugtechnik.

Zum Institut: IFM – Institut für vernetzte Mobilität und Fahrerassistenz

Zurück