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14.11.2022

8. Symposium Driving Simulation

Forschung

Rückblick auf IFM-Fachveranstaltung für Fahrsimulationsexperten

Alexander-Frederic Walser, Managing Director der Automotive Solutions Center for Simulation e. V., Veranstalter des Symposiums.

Am 8. und 9. November fand am IFM – dem Institut für Fahrerassistenz und vernetzte Mobilität der Hochschule Kempten am Standort Benningen das 8. Symposium Driving Simulation statt. Es brachte industrielle und akademische Expertinnen und Experten aus den Bereichen virtuelle Fahrsimulation, Fahrdynamik, ADAS-Sensorik und autonomes Fahren in Benningen zusammen. Geboten waren innovative wissenschaftliche Ansätze, anwendungsorientierte Ergebnisse, neueste Technologien und zahlreiche Gelegenheiten zum Networking.
 
Der Schwerpunkt der jährlichen Veranstaltung liegt auf technischen Herausforderungen, neuesten Forschungsansätzen und dem aktuellen Stand der Technik bei Simulationsverfahren. Ziel ist es, Partnern aus Industrie und Forschung den Zugang zu neuesten technologischen Entwicklungen zu erleichtern – und gleichzeitig Möglichkeiten für einen tieferen Austausch und zukünftige Kooperationen zu bieten. Das Symposium bietet Startups und öffentlich geförderten Projekten eine Plattform für den fachlichen Austausch sowie die Verbreitung und die Entwicklung ihrer Geschäftsbeziehungen.

Das Thema Driving Simulation und das Hochschulinstitut für Fahrerassistenz und vernetzte Mobilität (IFM) in Benningen sind ein perfektes Match! So steht im Herzen des IFM als eines der Highlights der dynamische Fahrsimulator, der in der digitalen Transformation der Entwicklungsprozesse in der Automotive Branche eine grundlegende Rolle spielt. „Um dem Ziel des vollautomatisierten Fahrens näher zu kommen und alle damit verbundenen Aufgaben zu bewältigen, müssen reale Erprobungen in die hybride oder virtuelle Welt verlagert werden. So kann sicher, reproduzierbar und effizient entwickelt werden“, so Alexander-F. Walser, Managing Director des Automotive Solutions Center for Simulation e. V., Veranstalter des Symposiums neben dem Virtual Dimension Center Fellbach w. V.

Gastgeber und IFM-Leiter Prof. Bernhard Schick unterstrich mit seiner Willkommensansprache noch einmal die Bedeutung der Fahrsimulation und des Fahrsimulators für die Entwicklungseffizienz, vor allem im Bereich der User Experience: „Die menschzentrierte Entwicklung mit Unterstützung der Fahrsimulation hilft der Forschung zu verstehen, wie Menschen ticken. Mit diesen Erkenntnissen können Fahrzeuge so weiterentwickelt werden, dass sie den Nutzen für den Menschen vergrößern.“ Denn letztendlich müssen die Nutzerinnen und Nutzer auch in Zukunft Freude an der Mobilität haben.

Das Symposium war geprägt von tiefen und inspirierenden Diskussionen, neuen Implementierungen und praktischen Fahrsimulator-Demonstrationen – zwei interessante Tage mit einem spannenden Austausch zum Thema Fahrsimulation für alle Teilnehmenden.

Über das IFM – Institut für Fahrerassistenz und vernetzte Mobilität
Assistiertes und automatisiertes Fahren, Elektromobilität und die intelligente Vernetzung sind die Megatrends in der Fahrzeugindustrie, von denen ein großer Wandel zu erwarten ist. Im neu gegründeten Institut für Fahrerassistenz und vernetzte Mobilität – gefördert vom Freistaat Bayern – bündeln sich die Forschungsbereiche Fahrerassistenz und vernetzte Mobilität.

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