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14.11.2022

Kulturpreis Bayern geht an Lukas Haas

Fakultät Elektrotechnik , Studium

Student der Hochschule Kempten für seine Abschlussarbeit geehrt

Preisträger Lukas Haas mit dem Bayerischen Kunst- und Wissenschaftsminister Markus Blume (l.) und Bayernwerk-Chef Dr. Egon Leo Westphal (r.). Bildnachweis: Alex Schelbert / Bayernwerk AG

Für seine Masterarbeit an der Hochschule Kempten erhielt Lukas Haas den Bayerischen Kulturpreis in der Sparte Wissenschaft. Er wurde am Donnerstag, 10. November mit 32 weiteren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern bayerischer Hochschulen und Universitäten mit dem begehrten Preis ausgezeichnet. Den Bayerischen Kulturpreis verleiht die Bayernwerk AG (Bayernwerk) zusammen mit dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst.

Lukas Haas wurde für seine Masterarbeit im Studienfach Automatisierungstechnik und Robotik geehrt. In seiner Abschlussarbeit untersucht er, wie sich Roboter durch Künstliche Intelligenz (KI) optimieren lassen. Dabei geht er auf die Grundlagen von KI ein und erläutert seine Ausgangssituation anhand eines bestehenden Roboters sowie dessen Steuerungsaufbaus. Schließlich setzt er sich mit den Optimierungsmöglichkeiten des Modells mittels Künstlicher Intelligenz auseinander. Ziel ist es, die einzelnen Abläufe flexibler und harmonischer zu gestalten und aufeinander abzustimmen, sodass beispielsweise weniger Schwingungen und Bahnabweichungen auftreten und eine möglichst optimale Bahn gefunden wird. Lukas Haas zeigt in seiner Arbeit, dass die gewünschten Optimierungen mittels Künstlicher Intelligenz erfolgreich umgesetzt werden können. „Meine Arbeit zeigt das Potenzial von künstlicher Intelligenz im Bereich der Robotik- und Regelungstechnik. Dadurch können sich Roboter künftig schneller und intelligenter bewegen“, fasst Lukas Haas das Ergebnis und den Anwendungsnutzen seiner Masterthesis zusammen.

Die Preisverleihung hat im Rahmen eines Festakts mit rund 250 Gästen in den Münchener Eisbach Studios stattgefunden. Moderatorin Nina Sonnenberg führte durch den Abend. Dr. Egon Leo Westphal, Vorstandsvorsitzender des Bayernwerks, betonte, wie wichtig es sei, sich die Bedeutung der Wissenschaft bewusst zu machen: „Die Menschen in Wissenschaft und Forschung leisten unverzichtbare Beiträge für das tägliche Leben und die Zukunftsgestaltung unserer Gesellschaft. Der Kulturpreis Bayern ist immer auch ein Zeichen großen Respekts vor besonderen Leistungen der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der bayerischen Hochschullandschaft.“ Der Bayerische Kunst- und Wissenschaftsminister Markus Blume bekräftigte: „Wissenschaft und Forschung sind die Schlüssel, um auch in Zukunft im internationalen Wettbewerb zu brillieren. Mit der Hightech Agenda investieren wir in ein attraktives und breit aufgestelltes Ökosystem aus Spitzenforschungseinrichtungen und innovativem Unternehmertum. Der wissenschaftliche und kreative Ideenreichtum der Preisträgerinnen und Preisträger ist beeindruckend! Hier zeigt sich: In Bayern ist der Boden für Wissenschaft und Forschung äußerst fruchtbar!“

Lange Tradition
Seit 2005 verleiht das Bayernwerk in Partnerschaft mit dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst den Bayerischen Kulturpreis. Die Tradition geht aber noch länger zurück, denn 1959 wurde erstmals der Kulturpreis Ostbayern verliehen.

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