Vom 11. bis 13. März 2026 nahm Matthias Duve vom IPI Institut für Produktion und Informatik an der 33. CIRP Conference on Life Cycle Engineering 2026 in Kamakura teil. Die internationale Konferenz brachte Fachleute aus Wissenschaft und Industrie zusammen, um aktuelle Entwicklungen im Bereich nachhaltiger Produktion und Lebenszyklusbetrachtung zu diskutieren.
Die CIRP Conference on Life Cycle Engineering zählt zu den zentralen Plattformen für den Austausch zu nachhaltiger Fertigung, Kreislaufwirtschaft und Life Cycle Engineering. Unter dem diesjährigen Leitthema „Shaping Manufacturing Ecosystems Towards a Circular Economy“ standen insbesondere Lösungen für ressourcenschonende Produktionsprozesse und nachhaltige industrielle Systeme im Fokus.
Mit dem Beitrag „Predicting the Carbon Footprint of Laser Powder Bed Fusion: A Comparative Commercial Vehicle Case Study“ präsentierte Matthias Duve aktuelle Forschungsergebnisse zur Bewertung von CO₂-Emissionen in der additiven Fertigung. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sich der ökologische Fußabdruck von Metallbauteilen bereits in frühen Entwicklungsphasen prognostizieren lässt. Die Ergebnisse zeigen den Einfluss von Designentscheidungen auf nachhaltige Produkte.
Neben dem wissenschaftlichen Programm bot die Konferenz zahlreiche Möglichkeiten zum internationalen Austausch. Networking-Formate und Fachgespräche förderten die Vernetzung zwischen Forschung und Praxis und unterstrichen die Bedeutung interdisziplinärer Zusammenarbeit für die Entwicklung nachhaltiger Technologien.