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05.03.2026

Wie validieren wir Digitale Zwillinge im laufenden Betrieb – ohne Produktionsrisiko?

Im Produktionsumfeld existieren reale Anlagen und Digitale Zwillinge oft parallel, aber ein kontinuierlicher, KPI-basierter Vergleich fehlt meist. Am @Institut für Produktion und Informatik (IPI) wurde ein Technologiedemonstrator entwickelt, der reale Maschinen und ihre HiL (Hardware-in-the-Loop) und SiL (Software-in-the-Loop)-Zwillinge über die Asset Administration Shell (AAS, Verwaltungsschale) und OPC UA synchronisiert und live vergleicht.

Bildnachweis: HS Kempten/IPI

Was ist neu?

  • Standardisierte Signal-Discovery über die Asset Administration Shell
  • Live-Vergleich ausgewählter Kennzahlen (z. B. Cycle Time, Throughput, Position)
  • Rückschreibung validierter OperationalData in die AAS
  • Shopfloor-nahe Integration mit realer Anlage

Digitale Zwillinge liefern Simulationsergebnisse, insbesondere im Kontext der Virtuellen Inbetriebnahme. Im laufenden Betrieb werden diese Ergebnisse jedoch häufig nicht systematisch mit dem realen Maschinenzustand abgleichen. 

Unsere Demo zeigt, wie eine strukturierte Synchronisation und ein KPI-basierter Vergleich Transparenz schafft und datenbasierte Entscheidungen unterstützt. Der KPI-Vergleich dient dabei als konkretes Beispiel, prinzipiell können auch weitere Merkmale oder Zustände zwischen realer Anlage und Digitalem Zwilling vergleichen werden. 

Wir freuen uns über Feedback aus Industrie und Forschung: Wie validieren Sie Digitale Zwillinge in der Produktionsumgebung? 

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