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07.04.2026

Klimaschutzmanager der Hochschulen Kempten, Augsburg und Neu-Ulm stärken regionale Zusammenarbeit

Netzwerk-Workshop im Hochschulzentrum Vöhlinschloss in Illertissen

Netzwerk-Workshop der Klimaschutzmanager
v. l.: Martin Roith, Helena Hermann, Pascal Gruber, Matthias Wimmer

Am 25. Februar 2026 fand im Hochschulzentrum Vöhlinschloss in Illertissen ein Netzwerk-Workshop der Klimaschutzmanagerinnen und -manager der Hochschule Kempten (HKE), der Technischen Hochschule Augsburg (HSA) und der Hochschule Neu-Ulm (HNU) statt. Ziel des Treffens war es, die hochschulübergreifende Zusammenarbeit im Bereich Nachhaltigkeit und Klimaschutz weiter auszubauen und gemeinsame Standards für zukünftige Projekte zu entwickeln.

Mit dem Workshop markieren Pascal Gruber von der HKE, Martin Roith von der THA und Matthias Wimmer von der HNU den Auftakt für eine intensivere Vernetzung der drei schwäbischen Hochschulen. Im Mittelpunkt standen zentrale Handlungsfelder, die für alle drei Hochschulen von strategischer Bedeutung sind.

Mobilität: Einheitliche Standards für Befragungen

Die Teilnehmenden diskutierten über einheitliche methodische Ansätze für Mobilitätsbefragungen. Durch vergleichbare Datengrundlagen sollen künftig gemeinsame Tools entstehen, die eine bessere Analyse und Planung nachhaltiger Mobilitätsangebote ermöglichen.

Treibhausgas-Bilanzierung: Transparenz und Methodik

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der THG-Bilanzierung. Die Klimaschutzmanager diskutierten unter anderem der Umgang mit Emissionsfaktoren — etwa bei Fernwärme — sowie die Frage, wie bereits kompensierte Dienstreisen gemäß Greenhouse Gas Protocol korrekt und transparent abgebildet werden können.

Operative Maßnahmen und  Infrastruktur

Von LED-Umrüstungen über Photovoltaik bis hin zur gemeinsamen Beschaffung von Recyclingpapier mit dem Umweltzeichen „Blauer Engel“ wurden konkrete Effizienzmaßnahmen und Kooperationspotenziale identifiziert.

Energiemanagement im Vöhlinschloss

Da das Vöhlinschloss von mehreren Hochschulen genutzt wird, stimmten sich die Klimaschutzmanager für diese Räumlichkeiten zu möglichen Energiemanagementsystemen nach ISO 50001 bzw. 50005 ab, um künftig noch systematischer Energieeinsparpotenziale zu erschließen.

Bewusstseinsbildung: Studierende und Beschäftigte einbinden

Geplant sind zudem gemeinsame Aktionen zur Sensibilisierung der Hochschulangehörigen, um Klimaschutz stärker im Alltag der Campus-Community zu verankern.

Ausblick: Regelmäßiger Austausch geplant

Künftig möchten sich die Klimaschutzmanager mindestens einmal pro Quartal abstimmen, um Klimaschutzmaßnahmen in der Region Schwaben gemeinsam, effizient und mit einheitlichen Standards voranzubringen.

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