Über Digitale Zwillinge eines Maschinenparks zur Bearbeitung von Bauteilen in der Automobilindustrie tauschten sich vom 25.-26.09. die Projektpartner von TwinMaP in Sonthofen aus.

Wie kann ein Digitaler Zwilling eines heterogenen Maschinenparks den Gesamtprozess in der Bauteilfertigung optimieren? Dieser Frage widmet sich ein Konsortium aus Industrie und Wissenschaft im Verbundprojekt „TwinMaP“. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz fördert das Vorhaben seit Anfang des Jahres mit rund 5 Mio. Euro über drei Jahre.
Spannend beim zweitägigen Konsortialtreffen waren vor allem Diskussionen rund um die AssetAdministrationShell (AAS). Unter dem Motto "einfach machen" wird die Initiative zur Standardisierung Digitaler Zwillinge greifbar und Mehrwerte offensichtlich. Seit kurzem ist das Institut für Produkltion und Informatik daher auch Mitglied der Industrial Digital Twin Association (IDTA).
Das Konsortium befasst sich weiterhin mit dem Ziel, eine effiziente Komplettbearbeitung von Bauteilen variabler Losgrößen auf den Anlagen eines heterogenen Maschinenparks zu ermöglichen. Hierzu werden digitale Zwillinge entwickelt, die mit der realen Anlage und mit der Integrationsplattform vernetzt sind.
Zum Forschungskonsortium gehören neben dem IPI – Institut für Produktion und Informatik der Hochschule Kempten die Daimler Buses – EvoBus GmbH, TRUMPF Laser- und Systemtechnik GmbH, ISG Industrielle Steuerungstechnik GmbH, FORCAM GmbH, SimPlan AG, VELIT Consulting GmbH & Co. KG sowie ifak e.V.
Für weitere Informationen und einen ersten kleinen Live-Demonstrator, welcher die AAS beinhaltet, siehe: https://twinmap.de.