Saskia Glück und Katja Mandlmaier vom Institut für Produktion und Informatik Sonthofen hatten die Gelegenheit, das Projekt DiReMa bei der Women in AM-Konferenz von Mobility goes Additive vorzustellen. In diesem Projekt, gefördert vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, entwickeln sie eine digitale Prozesskette, um metallische Bauteile mittels Laser Powder Bed Fusion (LPBF) nachhaltig im Sinne des Remanufacturing wieder nutzbar zu machen.

Die Konferenz bot nicht nur eine Bühne für spannende Projekte, sondern vor allem ein inspirierendes Netzwerk: Der offene Austausch, die gegenseitige Unterstützung und die Sichtbarkeit von Frauen in der additiven Fertigung haben uns sehr beeindruckt. Es wurde deutlich, wie wichtig es ist, dass Frauen in der Industrie sichtbar sind und das Wachstum dieses innovativen Bereichs aktiv mitgestalten.
Am zweiten Tag folgte das MGA Annual Meeting – hier stand der industrielle Stand der additiven Fertigung im Fokus. Wir nehmen mit, wie entscheidend Aufklärung, Kommunikation und politische Aktivitäten sind, um die Technologie in der breiten Öffentlichkeit bekannter zu machen. Denn: Additive Fertigung bietet enormes Potenzial für Ressourceneffizienz, Leichtbau und Klimaschutz – und eröffnet gleichzeitig völlig neue Konstruktionsmöglichkeiten, die klassisch nicht realisierbar wären.
Unser Fazit: Um dieses Potenzial voll auszuschöpfen, müssen wir alle lernen, neu additiv zu denken.
Ein herzliches Dankeschön an Mobility goes Additive und Stefanie Brickwede für die Möglichkeit, unser Projekt DiReMa vorzustellen und alle Teilnehmenden für den inspirierenden Austausch!
Weitere Infos zu DiReMa hier.

